Ratgeber
Jeder Zweite in Deutschland klagt über zu viel Zeit- und Leistungsdruck bei der Arbeit, mit einem Wort: Stress. 43 Prozent der arbeitenden Bevölkerung sagen, der Arbeitsstress hat in den letzten zwei Jahren zugenommen, so das Ergebnis eines bundesweiten Reports, der in Berlin vorgestellt wird. Wie es dazu kommt und was dagegen hilft, erklärte uns eine Expertin.
Was tun nach dem Stressreport?, [2:42]
Ein Beitrag von Mario Neumann
Unter Termindruck und viele Aufgaben gleichzeitig erledigen zu müssen, nannten Arbeitnehmer unserem Reporter Mario Neumann als Gründe für Stress am Arbeitsplatz. Hinzu kommt die Übertragung der Aufgaben von Erkrankten in Betrieben, die dann die übrig gebliebenen Kollegen übernehmen müssen.
Kurzfristig ist es in Ordnung, eine höhere Arbeitsbelastung zu bewältigen. Wichtig sind Erholungsphasen, die nicht unterbrochen werden, sagt die Bettina Stein. Die Medizinerin ist Vorsitzende des Bremer Landesverbandes Deutscher Betriebsärzte und Arbeitsmediziner. Deshalb sollten die Menschen nicht aus ihrer Freizeit abgerufen werden, um zusätzliche Schichten zu übernehmen. Dauerhaft führt der Stress zu einer tiefen Erschöpfung sagt Stein.
Die häufigsten Symptome, die die Patienten der Arbeitsmediziner beklagen, sind Rücken- und Kopfschmerzen. Viele leiden auch unter Schlafstörungen, was wiederum Kraft raubt, da die Menschen sich nachts nicht erholen können.
Zunächst sollten Betroffene sich eine Auszeit nehmen, einen Boxenstopp, wie Bettina Stein sagt. In dieser Zeit haben die Menschen die Gelegenheit aus dem Trott auszubrechen und über ihre Situation nachzudenken. Danach sollte ein offenes Gespräch mit dem Arbeitgeber geführt werden, indem geklärt wird, welche Arbeiten abgegeben werden können.
Die dünne Personaldecke ist das Hauptproblem für die Belastung der Belegschaften. Doch Unternehmer stellen meist keine zusätzlichen Kräfte aus Kostengründen ein. Doch wenn alle einsehen, dass die Arbeitszeit begrenzt ist und sich daran halten, könnte ein Umschwung im Arbeitsklima entstehen.
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