Rat gegen Angreifer
Gerade jetzt in der dunklen Jahreshälfte fühlen sich Frauen manchmal bedroht. Aus diesem Grund bietet die Bremer Polizei zusammen mit dem Frauenausschuss des Landessportbundes einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursus für Mädchen und Frauen an. Wir waren bei so einem Kurs dabei und bekamen wichtige Tipps.
Es müssen nicht immer komplizierte Griffe sein, die einer Frau aus gefährlichen Situationen helfen können.
Selbstverteidigungskurs für Frauen, [3:13]
Sollten Sie angegriffen werden, müssen Sie so schnell wie möglich aktiv werden, sagt Frank Kunze vom Zentrum für Prävention der Polizei Bremen. Denn sonst laufen Sie Gefahr, das Opfer einer Gewalttat zu werden. Sobald ein Täter jemanden bedroht, entsteht ein gewisser Spielraum, sagt der Polizist. Der Angreifer weiß nicht, wie sein Opfer reagieren wird. In diesem Zeitraum müssen Sie eindeutig Signale setzen, die dem Täter vermitteln, dass er kein leichtes Spiel hat.
Auf zwei Arten sollten Frauen diese Signale setzen. Zum einen hilft lautes Schreien und ein eindeutiges "Stopp!". Dadurch wird für Außenstehende erkennbar, dass Täter und Opfer nicht zusammengehören und der Zwischenfall wird so öffentlich. Aber auch körperliche Aktion ist hilfreich, Grenzen zu setzen. Das Signal, der andere soll einhalten, wird mit der sogenannten Stopp-Hand ausdrücklich angezeigt.
Neben den Warnaktionen zeigen Frank Kunze und Übungsleiterin Martina Roland einfache Techniken zur Verteidigung, beispielsweise ein Schlag mit dem Handrücken gegen das Gesicht.
Teil des Kurses ist auch das Thema Zivilcourage: wie anderen, denen Gewalt angetan wird, geholfen werden kann, ohne sich selbst dabei zu gefährden. Ein häufiger Fehler sei es, dass Zeugen einer Tat den Täter ansprechen, sagt Frank Kunze. Besser sei es, dem Opfer zum Beispiel zuzurufen: "Die Polizei ist unterwegs! Ich bleibe in ihrer Nähe!", rät Kunze.
Der Selbstverteidigungskurs für Frauen, der von der Polizei und dem Frauenausschuss des Landessportbundes angeboten wird, findet regelmäßig statt. Der nächste wird im Februar kommenden Jahres veranstaltet. Infos bei der Polizei unter der Telefonnummer 0421-362-3802 oder beim Landessportbund: 0421-792-8736
Info: Ratgeber
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