Auf ein Wort
"Den Ersten, der in diesem Jahr sagt: 'Mir ist zu warm', werde ich hauen!" Das schrieb Anfang April ein Jugendlicher auf seiner Facebook-Seite. Da war es Anfang April und noch kalt und ungemütlich. Jetzt hat sich aber doch endlich der Frühling durchgesetzt. Es ist schön zu beobachten, wie schon nach den ersten warmen Sonnenstrahlen die Krähen laut krächzend anfangen ihre Nester zu bauen, die Blumen und Zweige zu sprießen beginnen. Und die meisten von uns wieder bessere Laune haben.
Nicht nur in der Natur lassen sich Veränderungen beobachten. In den Kirchengemeinden werden an diesen Frühlingssonntagen die Kinder zur ersten heiligen Kommunion geführt oder die Jugendlichen konfirmiert. "Firmare" bedeutet so viel wie "ermutigen" oder "stärken". So wie die Sonne und die Wärme das Wachstum der Natur fördern und bestärken, so werden die Kinder und Jugendlichen zu einem sinnvollen Leben ermutigt und bestärkt ihr Leben unter dem Segen Gottes zu führen. Veränderungen lassen sich auch in den Schulen beobachten: in fast allen Schulformen stehen die Schul-bzw. Jahresabschlüsse an. In wenigen Wochen werden die Abiturienten, die Ober-, Real- oder Hauptschüler mit ihren Abschlusszeugnissen aus der Schule entlassen. Viele von ihnen werden mit Optimismus und Neugierde ihren neuen Lebensabschnitt beginnen. Manche der Jugendlichen blicken aber auch pessimistisch und mit wenig Hoffnung in die Zukunft. Das Frühjahr ist in vielen Lebensbereichen eine Zeit der Veränderungen und Aufbrüche.
Manchmal machen solche Veränderungen auch Angst oder verunsichern. In solchen Situationen hilft mir ein Wort aus der Bibel. Als Jesus sich von seinen Jüngern verabschiedet, sagt er zu ihnen: "Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt!" Das tröstet mich und gibt mir Sicherheit. Denn solchen Veränderungsprozessen sind ja nicht nur die Kinder und Jugendlichen ausgesetzt: Wie schnell kann ein falscher Schritt auf der Straße, eine Diagnose des Arztes oder ein Gespräch mit dem Personalchef uns ganz schön durcheinanderwirbeln. Da tut es gut zu wissen, worauf ich mich dann noch verlassen kann. Was bei allen Veränderungen die Konstante in meinem Leben ist.
Vielleicht haben Sie ja die Gelegenheit, solche Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben den Kindern und Jugendlichen zu erzählen. Und Ihnen so etwas für das "Leben" mitzugeben, das sie ihr ganzes Leben lang begleitet.
5. Mai 2013
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Info: Auf ein Wort (Verkündigungssendung)
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