Gibt's eigentlich noch?
Was ist eigentlich aus den Dingen geworden, die bei uns heute sentimentale Erinnerungen wachrufen? Bremen Eins hat sich auf die Suche gemacht. Sie können übrigens mitmachen! Haben Sie nostalgische Erinnerungen an Dinge, die aus unserem Leben verschwunden sind?
Sammelsurium von Briefmarken
Früher war Briefmarken sammeln richtig in. So gut wie jeder hat mal die Marken mit den schönen Bildern aus verschiedenen Ländern in die Folie eines Albums gesteckt. Aber heute? Werden immer noch die Briefe und Karten ins Wasser gelegt, um die Marken abzulösen und wird mit den Alben so manches Eis gebrochen?
Unsere Reporterin Mirjam Steger hat einen Briefmarkenhändler in der Bremer Innenstadt besucht. Und einen Briefmarkensammler der besonderen Art getroffen.
Briefmarkensammeln: gibt es das noch?, [2:56]
Ein Beitrag von Mirjam Steger
Kennen Sie Hermann? Nein, ich spreche nicht von einem Mann mit diesem Namen, sondern von einem Kuchen! Etwa in den achtziger Jahren wurde er hierzulande bekannt, beliebt und – durchgereicht. Hermann-Kuchenteig hat nämlich eine besondere Eigenschaft: Er wächst. Und so kam es manchmal vor, dass man ein bisschen Teig nebst Hermann-Kuchen-Backrezept geschenkt bekam. Aber nicht nur das - in den Achtzigern und Neunzigern kursierten auch noch andere interessante Lebensmittel: Kefirpilze beispielsweise. Uns hat interessiert, was eigentlich aus diesen wachstumsfreudigen Leckereien geworden ist. Gibt's die noch? Unsere Reporterin Kerstin Burlage ist dieser Frage nachgegangen.
Gibt's das eigentlich noch...? Hermann, Kefir und Co., [3:11]
Roch es eigentlich wirklich nach Apfel?
In den 70er und 80er Jahren wurde alles geliebt, was bunt und künstlich war. Das galt für Kleidung, Eis und Limonade genau so wie für Shampoos, Deos, Cremes und Parfum: Hauptsache knallige Verpackung und ordentlich viel Aroma. Der Inhalt war nebensächlich. Die meisten dieser Produkte sind heute – wahrscheinlich allein aufgrund der vielen künstlichen Zutaten – komplett von der Bildfläche verschwunden. Andere erleben gerade ein echtes Revival und werden in der alten Verpackung wieder auf den Markt gebracht. Unsere Reporterin Stephanie Giese hat sich auf den Weg gemacht um heraus zu finden: Gibt's eigentlich noch die kultigen Deos, Shampoos und Cremes der 70er Jahre?
Gibt's eigentlich noch...? Apfelshampoo, Plantschi, Bac und Co, [3:05]
Ein Beitrag von Stephanie Giese
Haben Sie zu Hause eigentlich noch diese wunderbaren Haushaltsgeräte von früher und werden die noch benutzt? Ein Fleischwolf, ein Tauchsieder oder eine Schnippelbohnenmaschine zum Beispiel? Unsere Reporterin Anke Wiebersiek hat mal nachgefragt. Sie wollte unter anderem wissen, ob es die "Flotte Lotte" noch gibt.
Gibt's eigentlich noch...: Alte Haushaltsgeräte?, [2:45]
Ein Beitrag von Anke Wiebersiek
O tempora, o mores! O Zeiten, o Sitten. Ja, die Zeiten ändern sich, das haben schon die alten Römer gewusst. Und mit den Zeiten ändern sich nicht nur die Sitten, sondern manchmal auch die Berufe. So ist zum Beispiel der Beruf des Schrankenwärters längst ausgestorben oder vielleicht doch nicht? Gibt es vielleicht noch Bahnbedienstete, die an Bahnübergängen dafür sorgen, dass die Schranken geschlossen werden, wenn ein Zug kommt? Unser Reporter Michael Kruse hat sich schlau gemacht.  Â
Gibt es eigentlich noch...: Schrankenwärter?, [2:40]
Ein Beitrag von Michael Kruse
Manche nannten es "einen Duft", andere nannten es "grauenhaft" – aber sicher ist: es war mehr als nur ein Geruch, es war ein Lebensgefühl. Die Rede ist von Patchouli. In den siebziger Jahren umhüllte einen dieser Geruch gern mal in der Straßenbahn oder in der Kneipe – ob man das nun gut fand oder nicht. Patchouli war ein Duft dieser Zeit. Und jetzt? Patchouli-Duft aus kleinen Fläschchen – gibt’s den eigentlich noch? Kerstin Burlage ist dieser Frage nachgegangen.
Gibt's eigentlich noch? - Patchouli , [3:19]
Gibt es eigentlich noch die alten Brausemarken, mit denen wir uns früher erfrischten. Was ist aus Limonaden wie Dressler Zitrone, Club-Cola, Afri-Cola, Anjola oder Sinalco geworden? Unsere Reporterin Janine Horsch begab sich auf Spurensuche und unternahm eine kleine Reise in die Radiowerbung der 50er und 60er Jahre.
Gibt's eigentlich noch...: Kultbrause?, [3:11]
Ein Beitrag von Janine Horsch
Fragen wir heutzutage Passanten nach ihren Hobbys und den Vereinen, in denen sie sie ausüben, hören wir wohl am ehesten: Fußball, Nordic Walking und eventuell noch Kegeln oder Schießen im Schützenverein. Andere Clubs, die früher mal hoch modern gewesen sind, sind heute nahezu in Vergessenheit geraten. Oder wann haben Sie zuletzt einen jungen Menschen sagen hören: "Ich bin leidenschaftliches Mitglied in einem Taubenzüchterverein"? Stephanie Giese hat sich auf Spurensuche begeben und wurde fündig. Bei einem Taubenzüchter lernte sie die Finessen des Sports kennen. Zum Beispiel, dass die Renntauben professionelle Sportler seien, die spezielles Futter bekommen und zweimal täglich trainieren müssen.
Gibt´s eigentlich noch...? Taubenzüchtervereine, [3:22]
Ein Beitrag von Stephanie Giese
Waren das noch Zeiten, als man als 15-jähriger Junge die Mädchen auf dem Schulhof mit dem Mofa beeindrucken konnte. Zündapp, Puch, Kreidler und Hercules - das waren damals die beliebtesten Modelle. Mofas, übrigens die Abkürzung für Motorfahrrad, durften maximal 25 km/h fahren, doch in der Realität waren die meisten Maschinen frisiert und fuhren locker doppelt, wenn nicht sogar dreimal so schnell wie erlaubt. Inzwischen ist das Mofa nur noch ein Relikt längst vergangener Zeiten und Mofafahren total uncool. Auf den Straßen sieht man heutzutage nur noch Roller und kaum noch Mofas. Unser Reporter Michael Kruse hat sich für Bremen Eins umgehört.
Gibt es eigentlich noch... Mofas?, [3:20]
Ein Beitrag von Michael Kruse
Was haben Peter Struck, Björn Engholm und Herbert Wehner gemeinsam? Richtig, sie alle sind oder waren bedeutende Politiker der SPD. Aber noch etwas anderes verbindet die drei – sie sind beziehungsweise sie waren Pfeifenraucher. Heutzutage sind Politiker, die sich den Fotografen mit Pfeife im Mund präsentieren, die große Ausnahme. Aber auch jenseits der großen Politik trifft man kaum noch jemanden, der eine Pfeife schmaucht. Grund genug für Bremen eins einmal der Frage nachzugehen: Gibt es eigentlich noch Pfeifenraucher? Unser Reporter Michael Kruse hat sich umgehört und diese Frage an Passanten auf der Straße weitergegeben.
Gibt's eigentlich noch...Pfeifenraucher?, [2:59]
Ein Beitrag von Michael Kruse
Manchmal, aber nur manchmal, sieht man sie noch: Untersetzer aus Wäscheklammern oder aus Laubsägearbeiten, Batik-Kissen oder Kränze aus Stoffresten. Früher wurde eben mit sehr viel Fantasie die Wohnung verschönert und gebastelt. Gibt´s eigentlich noch diese Basteltrends von früher, wie Batik und Makramee, oder Fimo und Salzteig? Unsere Reporterin Anke Wiebersiek hat recherchiert.
Gibt's eigentlich noch...? alte Basteltrends, [3:15]
Ein Beitrag von Anke Wiebersiek
Früher, als es noch wenige Fernsehprogramme und noch weniger TV-Werbung gab, wirkten die Slogans der großen Marken viel prägnanter. Einer von Ihnen gehörte zu Romika-Hausschuhen und lautete: "reintreten und wohlfühlen". Ein gewohntes Bild im Schuhgeschäft waren beispielsweise auch Salamander-Schuhe oder Dr. Scholl-Gesundheits-Clogs. In den 80er Jahren ein modisches Muss waren die sogenannten Entenschnabelschuhe. Was ist eigentlich aus diesen alten Schuhmarken geworden, die früher jeder kannte und jeder haben musste? Unsere Reporterin Stephanie Giese hat sich auf die Suche begeben.
Gibt's eigentlich noch...? alte Schuhmarken, [3:08]
Ein Beitrag von Stephanie Giese
Wer erinnert sich nicht an die Modegetränke der ersten Feste und Partys, die wir früher besuchten. Persico, Blue Curacao oder wilde Eigenkreationen, wie Koks oder verschiedene Bowlen-Varianten  sorgten im Übermaß für den ersten Schwips und dicken Kopf am nächsten morgen. Durch die karge Nachkriegszeit waren in den 50er Jahren waren vor allem süße Weine, wie Liebfrauenmilch, Oppenheimer Krötenbrunnen und die Schwarze Mädchentraube sehr gefragt. In den 60er und 70er Jahren kamen Weine und Mischungen, wie Lambrusco und Sangria, in Mode. Ein Dauerhit waren die Perlweine, wie Kellergeister oder Asti Spumante, die durch ihre hohe Frequenz in der Werbung unserer zwei einzigen Fernsehprogramme, sehr populär waren. Unsere Reporterin Stephanie Giese erinnerte sich mit Passanten und einem Kellermeister an die Zeiten.
Wegen der kleinen Löckchen heißt Rudi Völler "Tante Käthe", und ohne sie hätte den Menschen in den Siebzigern ein wichtiges Styling-Mittel gefehlt. Winzig kleine Locken, die so genannte "Minipli", waren über Jahre der letzte Schrei. Wir haben uns gefragt, ob auch heute noch die Haare kleingelockt werden.Lionel Ritchie trug sie, Sepp Meyerund heute noch Atze Schröder. Bremen Eins-Reporterin Janine Horsch hat sich auf die Spuren der Kult-Frisur begeben, und immerhin: viele erinnern sich noch!
Wer kennt sie nicht, die alten, schönen Nähkästchen aus Holz? An den Enden wurden sie auseinandergezogen und auf drei Etagen lagen ordentlich Knöpfe, Garn und Fingerhut sortiert? Viele waren mit schönen Intarsien verziert, aber für Kinder  war natürlich der Inhalt das Beste: was man da nicht alles finden konnte, wenn man in Omas Nähkästchen stöbern durfte: Stopfpilz, Schneiderkreide, eine Strickliesel und viele andere Dinge. Anke Wiebersiek plauderte mit Bremern aus dem und über das Nähkästchen.
Hausschlachtung war über Jahrhunderte hinweg ein winterlicher Höhepunkt in fast jedem Haushalt auf dem Lande. Wenn der Schlachter ins Haus kam, hatte die ganze Familie mindestes einen Tag lang alle Hände voll zu tun. Nach dem Schlachten wurde Wurst gemacht, Grütze gekocht, geräuchert, gepökelt und eingeweckt. Das Fleisch eines großen Schweines reichte in den meisten Familien für ein ganzes Jahr. Zugekauft wurden meist Hälften von frisch geschlachteten Rindern, die ebenfalls zuhause verarbeitet wurden. In den vergangenen Jahren ist diese Art der Nahrungszubereitung fast völlig von der Bildfläche verschwunden. Grund genug für unsere Reporterin Stephanie Giese, zu fragen: Gibt´s eigentlich noch Hausschlachtung ?
Für viele Kinder begann früher das Schlittschuhlaufen mit dem Gleitschuh. Der gab den Kindern oder auch älteren Anfängern mehr Halt und knickte nicht so oft um. Gibt es heute auch noch diese Schlittschuhvariante? Unsere Reporterin Daniela Reinking hat nachgefragt.
Kennen Sie die peinlichen Momente, wenn einem erst an der Kasse auffällt, dass das Portemonnaie zu Hause liegt?  Früher konnte dann der Einkauf vielleicht angeschrieben werden, das heißt, mitnehmen und später bezahlen. Aber heute? Unsere Reporterin Mirjam Steger hat sich umgehört, auf der Strasse unter Passanten und in Geschäften.
Strenges Haarstyling ist heute praktisch aus der Mode: Waschen, fönen, eventuell ein bisschen Gel oder Spray und fertig. Das war früher ganz anders! Ohne Haarswasser, Pomade und Frisiercreme ging der gepflegte Mann nicht vor die Tür. Wofür das alles gut war, wissen die meisten heute schon gar nicht mehr so genau. In unserer Reportageserie hat sich unsere Reporterin Stephanie Giese nach Haarwasser, Frisiercreme und Pomade auf die Suche begeben.
Wenn Sie schon ein bisschen länger verheiratet sind, werden Sie es vielleicht noch kennen, dass die Frau die Grundausstattung für den gemeinsamen Haushalt mit in die Ehe brachte. Die klassische Aussteuer bestand früher in der Regel aus "guten", also teuren Handtüchern, Bettwäsche, Geschirr und Besteck. Die kriegten die jungen Mädchen meist schon weit vor der Eheschließung geschenkt – und sollen sich angeblich sogar darüber gefreut haben. Was ist eigentlich heutzutage aus der guten alten Aussteuer geworden? Stephanie Giese hat sich auf die Suche gemacht.
Vielleicht kennen Sie diesen Anblick noch von früher: bei Oma in der Vitrine stehen Tassen – keine ist wie die andere, aber alle mit Blümchen und Ornamenten verziert. Womöglich liegen diese Tassen auch noch auf der Seite, damit man die Details richtig gut sehen kann. Wenn Geschirr so in Szene gesetzt wurde, konnte es sich eigentlich nur um eines handeln – Sammeltassen. Früher waren sie in vielen guten Stuben zu sehen. Aber heute, gibt’s die eigentlich noch? Unsere Reporterin Kerstin Burlage ist dieser Frage nachgegangen.
Sie kennen es vielleicht nur aus alten Cowboyfilmen - das machohafte Kauen von Kautabak. Dazu das anschließende Ausspucken, wenn der Tabakgeschmack ausgelutscht war. Doch mittlerweile hat die Zigarette den Kautabak komplett abgelöst. Oder gibt es den guten alten Priem noch? Bremen-Eins-Reporter René Möller war unterwegs, hat Kautabak gesucht und gefunden.
Kinder hatten für den Teppichklopfer vielfältige Verwendung. Zum Beispiel konnte man damit prima seine Geschwister verkloppen. Aber auch in friedlicher Verwendung, zum Beispiel als Luftgitarre, war das Utensil prima. Eigentlich sollten aber Teppiche damit durchgehauen und so von Staub und Dreck befreit werden. Teppichklopfer aus Rohr waren früher in jedem Haushalt zu finden. Und heute? Im Zeitalter des Staubsaugers macht sich doch keiner mehr die Mühe, wuchtet seinen Teppich raus, schmeißt ihn über die Stange und drischt auf ihn ein. Ramona Schlee hat sich ungehört und gefragt: Gibt es eigentlich noch Teppichklopfer?
Als Kinder war für uns der Waffelbruch, genauso wie die Kuchenreste beim Konditor, eine willkommene Möglichkeit, um mit ein paar Groschen an eine große Menge Süßes zu kommen. Aber lässt es sich heute auch noch günstig mit Waffelmatsch naschen? Unsere Reporterin Stephanie Giese hat sich deshalb auf den Weg gemacht um herauszufinden wie der Waffelbruch den Freimarktsbesuchern schmeckte und wo es die Tüte vielleicht noch gibt.
In unserer Reihe begeben wir uns ja immer wieder auf die Suche nach Dingen, die mal richtig "Kult" gewesen und heute aus dem Blickfeld verschwunden sind. In dier aktuellen Folge ist unsere Reporterin Stephanie Giese mit einer besonders kniffligen Frage unter die Leute gegangen: "Entschuldigung, kennen Sie noch … den Gilb?"
Kaum eine Frage war bei den Zuschriften und Anregungen unserer Hörerinnen und Hörer so oft vertreten, wie diese: "Gibt es eigentlich noch Majala? Oder Mändelchen oder Flair?". Und schon schwelgte die Bremen-Eins-Redaktion in Kindheitserinnerungen. Grund genug, mal nachzufragen, ob alte Puddingsorten noch ihren Platz in der heimischen Küche haben. Stephanie Giese schaute für uns in die Töpfe:
A 7, C 9 oder doch lieber H 3? Das war früher die alles entscheidende Frage, wenn man in der Kneipe seine Lieblingsmusik hören wollte. Denn als die Musik noch nicht von der CD oder aus dem Computer kam, musste man ein bisschen Kleingeld und die entsprechende Kastenkombination parat haben. Damit ging es dann zur Musik-Box, im englischen Jukebox genannt, und die Party konnte beginnen. Und heute? Gibt es eigentlich noch Musik-Boxen? Bremen Eins-Reporter Michael Kies hat sich mal bei einem Experten umgehört.
Obligatorisch zur Grundausstattung einer Dame oder eines Herren gehörte früher das Stofftaschentuch. Ob als Zierde in der Brusttasche des Jacketts oder einfach in die Hosentasche gestopft, das Stofftaschentuch war immer dabei. Mit ihm wurden blutende Wunden erstversorgt und lautstark die Nase befreit.
Mit der Erfindung und Verbreitung des Papiertaschentuchs, Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde dessen Benutzung immer beliebter. Hat die wiederverwendbare Variante des Taschentuchs, das Stofftaschentuch, mit dem Tempo des Konkurrenten mithalten können? Unser Reporter Michael Kruse ist der Frage nachgegangen.
Plumpssack, Hinkepinke und Gummitwist sind nur einige Spiele, die wir in der Kindheit auf der Straße spielten. Während wir das Feld mit dem Stein übersprangen oder uns beim Versteckspiel total unsichtbar machten, schulten wir Gleichzeitig unsere Reflexe und soziales Miteinander, ohne es zu merken. Bei vielen Kindern wird heutzutage ein Mangel an Bewegung und motorischen Fähigkeiten festgestellt. Haben die Straßenspiele von damals den Sprung in die heutige Zeit geschafft? Reporterin Ramona Schlee hat sich bei Experten auf dem Kinderspielplatz umgehört.
In unserer Serie "Gibt's eigentlich noch" suchen wir ja immer nach Dingen, die bei uns sentimentale Erinnerungen wachrufen, heute aber scheinbar verschwunden sind. Sie sind herzlich eingeladen, uns mit Ideen zu versorgen, wonach wir als nächstes suchen sollen. Das haben Sie ganz besonders lebhaft getan zum Thema "schrulliges, in Vergessenheit geratenes Kaffeezubehör". Eine nicht tropfende Kanne zu entwickeln, ist schwerer als bemannte Raumfahrt – als einfache Lösung gab es den Tropfenfänger. Unsere Reporterin Stephanie Giese zog los und machte sich auf die Suche nach den Helferlein für das Kaffeekränzchen?
Können Sie sich noch an ihr Jugendzimmer erinnern? Wer hing denn da an der Wand? War es der King of Rock'n'Roll Elvis Presley? Oder war es Uschi Glas? Diese Poster, die konnte man ja sammeln – zum Beispiel in der Jugendzeitschrift "Bravo". "Starschnitt" nannte sich das Ganze und war wirklich Kult. Gibt's den eigentlich noch heute? Anke Wiebersiek fragte nach.
In Bremen gibt es ja viele regionale Spezialitäten: Grün-, bzw. Braunkohl mit Pinkel gehört natürlich dazu, aber auch der Bremer Babbeler oder der Bremer Klaben. Aber kennen Sie eigentlich den Bremer Zwieback? Gibt´s den überhaupt noch? Anke Wiebersiek fragte nach:
Wann haben Sie eigentlich zum letzten Mal einen Scheck in der Hand gehabt? Vor der Erfindung der Bank- und EC-Karten waren Sie Gang und Gäbe – nicht nur im Urlaub sondern auch im täglichen Zahlungsverkehr. Seit das „Plastikgeld“ die Oberhand gewonnen hat, nehmen die meisten sie aber nicht einmal mehr mit auf Reisen, wo sie früher als das sicherst Zahlungsmittel galten. Im Rahmen unserer Serie rund um Verschwundenes oder auch Nicht-Verschwundenes hat sich unsere Reporterin Stephanie Giese auf die Suche begeben und gefragt: gibt´s eigentlich noch… Schecks?
Wenn Sie nach 1951 geboren wurden, dann haben Sie es wahrscheinlich auch mitgemacht: Das Wettrennen nach der Sieger- oder Ehrenurkunde bei den Bundesjugendspielen. Für die einen war es eine tolle Abwechslung, für nicht wenige andere das kalte Grauen, sich vor der ganzen Schule mit anderen messen zu müssen. Macht man so was eigentlich heute noch? Wir haben die Reporterin ausgesucht, die im Weitsprung nie über wenige Zentimeter hinaus gekommen ist – nämlich Stephanie Giese – und sie losgeschickt, um herauszufinden: gibt´s eigentlich noch Bundesjugendspiele?
Stellen Sie sich mal die typischen Deko-Artikel der 70er und 80er Jahre vor – woran denken Sie dabei? Bilder mit den vier Jahreszeiten, Porzellanteller als Wandbehang und ganz klar: Grünpflanzen! Riesige Yucca-Palmen, Bubiköpfe und Kakteen in verfärbten, kippeligen Plastiktöpfen durften damals auch in Studentenbuden und Mädchenzimmern nicht fehlen. Grund genug uns zu fragen: "Gibt's die eigentlich noch"? Stephanie Giese hat sich umgehört.
Gibt's eigentlich noch...? Schrullige Zimmerpflanzen, [3:02]
"Du kriegst die Motten", ist bildlich gesprochen eines der größten Ärgernisse und unfreiwilliger Grund, den Kleiderschrank auszumisten. Früher schützten die Menschen ihre Kleidung mit Mottenkugeln. Oft rochen die sehr muffig. Wird diese Methode auch heute noch angewendet? Mirjam Steger fragte nach den wattigen Kugeln und bekam gleich noch ein paar alternative Tipps, wie die zähen Plagegeister in den Griff zu bekommen sind.
Kerzen
Auch wenn die Sonne immer mehr scheint und die Tage länger werden: Kerzen dürfen bei einem gemütlichen Abend einfach nicht fehlen. Oder bei einer Party im Partykeller. Es gibt Kerzen über Kerzen, aber eine Art war vor allem in den Achzigern besonders "In": die Tropfkerze. Bremen-Eins-Reporterin Mirjam Steger hat zunächst die Menschen auf der Straße gefragt, ob ihnen Tropfkerzen ein Begriff sind.
"Ding-Dong, hier ist ihre Avon-Beraterin", an diesen alten Werbeslogan können sich viele bestimmt noch erinnern. Früher war es ganz normal Kosmetikartikel nicht im Geschäft, sondern bei einer Beraterin zu kaufen, die ihre Kundinnen Zuhause besucht und die Produkte vorgeführt hat. Und heute? Gibt es eigentlich noch Avon-Beraterinnen? Bremen Eins - Reporter Michael Kies hat sich mal umgehört und hat dabei auch auf einen schönen alten Werbespot gefunden.
"Entweder in der Pause – spätestens aber nach der Schule und nachmittags sowieso!" Der Kiosk um die Ecke war die sicherste Möglichkeit das bisschen Taschengeld als Kind in Süßes umzuwandeln. Besonders beliebt war alles aus Gummi und Lakritz, Karamel-Bonschen und im Sommer natürlich Eis. Und wer es sich leisten konnte – der hat sich sogar mal einen Petz-Spender gekauft. Ne lustige Plastikfigur, bei der Brausebonbons aus dem Hals raus kamen. Aber gibt es das ganz süße Zeug am Kiosk heute eigentlich auch noch? Bremen Eins Reporter Hendrik Plaß auf den Spuren der Kioske damals und heute. Erste Station der kleine Laden von Frau Lange.
Statt Wasser zu benutzen, wurde es in die Frisur gestreut und danach war das Haar wieder frisch und duftig. So versprach es zumindest die Werbung, die Trockenshampoo anpries. Das war in den Siebzigern und Achtzigern, als das Trockenshampoo auf dem Höhepunkt seiner Bekanntheit war. Kerstin Burlage wollte von Frisörin und Passanten wissen, ob es noch benutzt wird.
Wenn Sie mal ein bisschen in Ihren Kindheitserinnerungen wühlen, was gehörte zu jedem Freimarktsbesuch, Picknick oder Eis im Freien untrennbar dazu? Womit wurden anschließend die klebrigen Kinderhändchen wieder gereinigt - Erfrischungstücher! Die Handtaschen ganzer Großmütter-Generationen waren quasi serienmäßig mit den kleinen, einzeln verpackten Papiertüchern ausgestattet, die sich wegen ihres strengen Geruchs nur bei den wenigsten Kindern echter Beliebtheit erfreuten. Unsere Reporterin Stephanie Giese hat sich auf die Suche begeben.
E-Mail, SMS, Chat - das sind inzwischen sehr gängige Methoden, sich mitzuteilen. Aber mit Stift auf Papier schreibt kaum noch jemand, oder? Handschriftliche Briefe werden nur noch selten verschickt. Wie steht es eigentlich um das persönlichste aller Schriftdokumente, dem Tagebuch? Kerstin Burlage hat sich in Bremen auf die Suche gemacht, nach Menschen, die ein Tagebuch schreiben und nach Tagebüchern.
Erinnern Sie sich noch an das kleine Männchen mit der Helmfrisur, das die Deutschen in den 1970er Jahren zum Wegturnen ihrer Wirtschaftswunder-Polster bewegen sollte? "Trimmy" und die Trimm-dich-Bewegung animierten Menschen jeder Generation, im Polyester-Trainingsanzug durch die Wälder zu hoppeln und sich an den überall eingerichteten Trimm-Dich-Pfaden in Form zu bringen. Bremen-Eins-Reporterin Stephanie Giese hat sich auf die Suche nach Spuren der Trimm-Dich-Pfade begeben.
Die Jüngeren unter uns kennen sie nur noch aus der Kinderserie im Fernsehen "Hallo Spencer" – die schnelle Kommunikation via Rohrpost! Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Großstädten auf der ganzen Welt Rohrpostanlagen von teilweise mehreren hundert Kilometern Länge. In den Leitungen schossen, durch Pressluft betrieben, Kapseln in Windeseile von Sender zu Empfänger. Der Inhalt konnte ein Dokument oder auch eine Laborprobe zum Beispiel sein. Mit der Erfindung von Faxgeräten und Computern verschwand die Methode fast komplett von der Bildfläche. Reporterin Stephanie Giese fand heraus, ob die Postgeschosse heute noch durch Röhren jagen.
Erinnern Sie sich noch an das, was in den 50er und 60er Jahren als moderne Unterwäsche galt? Der Zauberkreuz-BH von Playtex war allein in der Formgebung der allerletzte Schrei. Und der 18-Stunden-Hüfthalter rettete gemäß der Kinowerbung so mancher Dame das noch junge Leben. Im Rahmen unserer Reihe "Gibt´s eigentlich noch" hat sich unsere Reporterin Stephanie Giese auf die Suche nach diesen Dinosauriern der Damen-Unterbekleidung gemacht
Die Bäckerblume ist die kostenlose Zeitschrift der Bäckerinnung. Sie unterhält die Bäckereikunden mit Artikeln im Schwerpunkt Boulevard, Horoskop und Fortsetzungsroman. Das Wirtschaftswunderkind erscheint heute wöchentlich in einer Auflage von ca. 110.000 Exemplaren. Unsere Reporterin Stephanie Giese fragte in Bäckereien nach dem Kunden-Blatt.
In den 70er Jahren hatte fast jeder einen zuhause – mit vielen kleinen Zinnfiguren, Überaschungs-Ei-Schlümpfen oder eingestaubten Edelstein-Tierchen darin. Gern auch kleine Grammophone aus Messing oder Miniaturausgaben von Schnapsflaschen. Der Setzkasten, ursprünglich ein Aufbewahrungsort für Bleilettern in Druckereien, ist ein echtes Phänomen vergangener Tage. In fast jedem Jugendzimmer war er zu finden, genauso wie in zahlreichen Fluren und häufig auch auf Gäste-WCs. Heute findet man sie mit ein bißchen Glück beim Trödler – Grund genug, unsere Reporterin Stephanie Giese sich auf die Suche zu begeben.
Häkeln. Stricken, Stopfen - das klingt alles ziemlich altbacken für die jüngeren Leute. Aber Handarbeiten war lange fester Bestandteil des Stundenplans. Erinnern wir uns an die Strickproben, deren Maschen immer enger wurden, je länger man strickte oder die komplizierten Schmucknähte. Gibt es das eigentlich noch: Handarbeiten? Mirjam Steger hat sich umgehört.
Der Henkelmann war in den 50er bis 80er Jahren für jeden Handwerker ein Pflichtbegleiter. Lange vor den Kantinen und auch als es sie schon gab, wurden morgens die Büchsen mit dem Bügel in die Aufwärmschränke gestellt. Das Essen wurde vorher von den Frauen oder Müttern gekocht und abgefüllt. Heute haben Mikrowellen-Essen und Lieferservices sie so gut wie verdrängt. Aber wir wollten es genau wissen und haben unsere Reporterin Stephanie Giese von Baustelle zu Werkstatt geschickt, um zu überprüfen, gibt´s eigentlich noch Henkelmänner?
Sie waren die illustre Note eines jeden Poesie-Albums – die Glanzbilder. Wer erinnert sich nicht an Poesiealben voller Reime, Verse und guter Ratschläge. Aber vor allem war ein Album gespickt mit diesen kleinen, nostalgischen Bildchen, die früher hineingeklebt wurden. Gibt es sie eigentlich noch, die Glanzbilder ? Mirjam Steger hat sich auf die Suche gemacht und fragte Passanten nach ihren Erinnerungen.
Wir in Bremen sagen ja "Brem" statt "Bremen". Aber beim "ST" und "SP", da sind manche Bremer überdeutlich, da wird dann über den "spitzen Stein gestolpert". Das machen aber nur noch sehr wenige Bremer, so scheint es jedenfalls. Gibt´s eigentlich noch das Stolpern über´n spitzen Stein? Anke Wiebersiek suchte für uns "den spitzen Stein", die berühmte Bremer Mundart.
Erinnern Sie sich noch an "Telegymnastik" – samstagnachmittags auf dem Wohnzimmerfußboden? 1982 schwappte die Aerobic-Welle aus den USA nach Deutschland und erfasste wenig später auch Bremen und Umgebung: Unbequeme Lycra-Outfits, auf der Stelle laufen nach Musik und das am liebsten geschminkt und in Pumps war für die Damen der 80er urplötzlich Pflicht. Auch einige Herren beteiligten sich tapfer am neuesten Gymnastik-Hype, mit Stirnband und enger Trainingshose. Es wurde geschwitzt zu Musik von Wham und Culture Club. In unserer Rubrik überprüften wir, ob man so was noch macht im Jahr 2010. Gibt's eigentlich noch Aerobic?
Früher gab es eigentlich nur zwei verbreitete Reiseformen für Leute mit knappem Budget: Mit dem Rucksack per Interrail-Ticket durch Europa oder mit dem Daumen per Anhalter fahren. Zu Trampen war völlig legitim und wurde auch schon für eine kurze Strecke genutzt, sofern mancher Beifahrer nicht sagte: "Da steht wieder so einer, halt bloß nicht an, Schatz!". Aber wird die einfachste Form des Fortkommens heute noch genutzt? Wir fragten nach.
Manch einer hat seine Kindheit im Urlaub an der Nordsee im Ostfriesennerz verbracht. Die Wendejacke war damals der Standard für Outdoor-Bekleidung, damals noch Schlechtwetter-Kleidung genannt. Während heute raffinierte mehrschichtige und atmungsaktive Textilien die Urlauber an der Nordsee vor Regen schützen, wurde in den 70er- und 80er Jahren auf die schlichte Variante mit wasserdichter gelber Seite und adretter blauer Innenseite gesetzt. Mehr zu den Ursprüngen der Regenjacke und ob sie heute noch getragen wird, erfahren Sie im Beitrag von unserer Reporterin Mirjam Steger.
Die Wahl war immer nicht ganz so einfach, wer sich früher über die Eistruhe beugte oder  am Kiosk vor der großen Eistafel stand, auf der die ganzen unterschiedlichen Eismarken abgebildet waren: "Nehm' ich das weiße Milcheis für 30 Pfennig oder das Cola-Eis am Stiel für 50 Pfennig oder dann doch lieber ein Großes für eine Mark?" Zugegeben, die Auswahl ist heute auch nicht kleiner, aber gibt es eigentlich noch die beliebten Eismarken der 1970er und 1980er? Bremen-Eins-Repoter Michael Kies hat mal bei den Herstellern nachgeforscht und Sie nach ihren "eisigen" Erinnerungen befragt.
Ende der 1960er war die Fahrradwelt noch überschaubar. Es gab Sport-, Touren-, Holland und Klappräder. Aber dann kam die Revolution auf zwei Rädern: das Bonanzarad!  Mit zweigeteiltem Hirschgeweih-Lenker, Bananensattel, Dreigang-Knüppelschaltung und dicken Reifen sorgte es für große Augen bei kleinen Rabauken. Denn ein Fahrrad, das aussah wie ein Motorrad aus dem Film "Easy Rider", das hatte es bis dahin noch nicht gegeben. In den 1970er Jahren war dieses Rad der Traum aller Jungs, und heute? Gibt es eigentlich noch Bonanzaräder? Bremen-Eins-Reporter Michael Kies ist dieser Frage mal nachgefahren.
Und wann haben sie sich zuletzt ihren Urlaubsfilm angeguckt? Nicht den aus dem vergangenen Jahr, sondern den von vor 20, 25 Jahren – oder noch älter. Gefilmt wurde damals noch nicht mit einer Digitalkamera, auch nicht mit einer Videokamera – sondern mit der guten alten Super-8-Kamera, die noch echten Film belichtet hat. Aber gibt es so was heute eigentlich noch?
Bremen-Eins-Reporter Hendrik Plaß ist der Frage nachgegangen und hat sich auf Spurensuche gemacht und gefunden hat er Armin Gaßner. Der Rentner und Hobbyfilmer aus Findorff hat extra für Bremen Eins noch mal seinen alten Projektor zu Hause angeworfen und von der nicht ganz so komfortablen Art des Filmens erzählt.
Wie viele Stunden verbrachten wir früher in Partykellern? Zu unverzichtbaren Accessoires gehörten dabei Kerzenständer aus Korbweinflaschen, die dann mit Wachstropfen ihr unverwechselbares Äußeres bekamen. Musik kam aus der Kompaktanlage und gehobene Keller boten auch schon mal eine Zapfanlage. Discokugeln und farbige Spots beleuchteten den kleinen Raum und luden zum Tanzen ein und in geselliger Runde Salzstangen und Paprikachips zu knabbern. Manch einer fand hier seine erste oder auch seine zweite Liebe – im Partykeller.
Michael Kruse machte sich auf die Suche, nach den privaten Partyräumen aus vergangenen Zeiten.
Früher gehörten sie ins Straßenbild wie der VW-Käfer - die Telefonzellen. Unvergessen: "Ekel" Alfred Tetzlaff als Froschmann im Fernsprecher vor seinem Haus. Jeder erinnert sich noch, als er in den Kabinen aus dem Urlaub seine Liebe zuhause anrief. Entnervte Menschen, die vor der Zelle warteten, zeigten auf das Schild "Fasse Dich kurz". In den letzten 10, 20 Jahren verschwanden immer mehr der postgelben Telefonhäuschen aus der Öffentlichkeit. Viele Menschen haben ein Mobiltelefon und die Telefonzellen werden dadurch immer weniger benutzt. Wir haben Bremen-Eins-Reporterin Sabine Grabherr losgeschickt und sie hat die Bremer mal gefragt, wann sie zum letzten Mal in einer Telefonzelle telefoniert haben.
"Mach mal einen Diener!", "Wo bleibt der Knicks!" waren früher gängige Aufforderungen, die Erwachsene an Kinder richteten und denen Folge geleistet werden musste. Geübt und zur Perfektion gebracht wurden die Respektsbekundungen oft auch in der Tanzschule. Überlassen wir Europäer heutzutage die Verbeugung nur noch asiatischen Kulturen und ist der Knicks ein rein höfisches Ritual, gezeigt in Spielfilmen über vergangene Zeiten? Bremen-Eins-Reporter Michael Kruse machte sich auf die Suche nach den alten Höflichkeitsgesten.
Als Kind hatte wohl jeder von uns einen Kassettenrekorder. Vor dem Einschlafen haben die Eltern eine Kassette eingelegt und meistens dann, wenn es am spannendsten war, war die Seite A zu Ende. Man musste extra aufstehen, um die Kassette umzudrehen, wenn man nicht vorher schon eingeschlafen war. Doch gibt es das eigentlich noch, Kassettenrekorder? Bremen-Eins-Reporterin Sabine Grabherr hat nachgeforscht und zuerst bei den Kleinen nachgefragt.
Bei knappem Taschengeld war die Single früher die erste Wahl. Der Hit wurde dann auf dem Musikmöbel zuhause rauf und runter gespielt, bis Eltern, Geschwister und Nachbarn kurz vor dem Nervenzusammenbruch standen. Vinyl-Enthusiasten bescheinigen dem Klang bei 45 U/min Geschwindigkeit sogar eine höhere Spritzigkeit und Dynamik. Ob die kleinen schwarzen Scheiben mit dem markanten großen Loch in der Mitte es auch in digitalen Zeiten in die Verkaufsregale schaffen, hat Hendrik Plaß herausgefunden.
In früheren Zeiten wollte das Fußkleid einfach nicht akkurat am Bein sitzen – deshalb wurde der Sockenhalter und für die Damen der Hüfthalter erfunden. Mit neueren Materialien und Fertigungstechniken, z.B. Nylon und Gummibändern, wurde der Sockenhalter eigentlich überflüssig. Das weibliche Pendant, auch salopp Strapsgürtel oder Strapse genannt, schaffte den Sprung dank seiner ansprechenden Erscheinung. Ob es auch die männliche Variante geschafft hat, die Zeiten zu überdauern, erfahren Sie im Beitrag von Hendrik Plaß.
Info: Gibt's eigentlich noch...?
![Kassettenrecorder [Quelle: Radio Bremen] Kassettenrecorder [Quelle: Radio Bremen]](/bremeneins/serien/gibts_eigentlich_noch/kassettenrecorder100_v-mediateaser.jpg)
Die Serie um Verschwundenes oder auch Nicht-Verschwundenes auf Bremen Eins:
Was ist eigentlich aus den Dingen geworden, die bei uns heute sentimentale Erinnerungen wachrufen? Bremen Eins hat sich auf die Suche gemacht. Sie können übrigens mitmachen, hier steht, wie! Haben Sie nostalgische Erinnerungen an Dinge, die aus unserem Leben verschwunden sind?
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