Gibt's eigentlich noch?
Was ist eigentlich aus den Dingen geworden, die bei uns heute sentimentale Erinnerungen wachrufen? Bremen Eins hat sich auf die Suche gemacht. Sie können übrigens mitmachen! Haben Sie nostalgische Erinnerungen an Dinge, die aus unserem Leben verschwunden sind?
In den Äther lauschen
Unsere modernen Kommunikationsmittel sind ja gar nicht mehr wegzudenken: Es wird gechattet, gemailt, gesimst, überall wird telefoniert – jederzeit kann jeder erreichbar sein. Früher war das natürlich anders. Wer ein wenig in die Welt horchen wollte, nahm dafür ein Funkgerät. In Zeiten von Internet, Emails und Handy scheint das ja nun überholt, oder? Gibt's eigentlich noch Funkgeräte und Menschen, die sie aus Spaß an der Freud bedienen? Anke Wiebersiek hat sich für uns umgehört und gab's da was zu hören:
Gibt's eigentlich noch...? Funkamateure, [3:14]
Ein Beitrag von Anke Wiebersiek
Jürg Würtenberg aus Estland schickte uns hierzu eine E-Mail:
Bei dem von Ihnen abgebildeten Kurzwellenempfänger Siemens E-566 aus dem Jahre 1957 handelt es sich um ein Gerät wie es in Schiffsfunkstationen damals der letzte Schrei war, da man die Kurzwellenfrequenzen mit einer Quarzabgleichung plus Frequenzlupe so genau einstellen konnte, dass es ein Novum war. Ehemalige Funkoffiziere der christlichen Seefart bekommen durchaus nostalgische Gefühle, wenn sie das Ding sehen. Grüsse aus Estland ehemals Absolvent der Seefahrtschule Bremen 1957.
Den Freischwimmer hat fast jeder absolviert; das Fahrtenschwimmabzeichen prangte schon seltener an der Badehose oder dem Badeanzug. Doch wie sieht es mit dem Totenkopfschwimmer-Abzeichen aus? Unsere Reporterin Mirjam Steger hat zunächst bei Passanten nachgefragt, ob sie das kennen.
Gibt's das noch...?: Totenkopf-Schwimmabzeichen, [2:56]
Ein Beitrag von Mirjam Steger
Es wird gemailt, gechattet und gebloggt, und natürlich telefoniert. Wer schreibt im Zeitalter der digitalen Kommunikation schon noch mit der Hand? Dabei soll die Handschrift so einiges über eine Person verraten. Manche behaupten sogar, sie sei der Spiegel der Seele. Mirjam Steger hat mit einer Grafologin über das Schreiben mit der Hand gesprochen. Und sie fragte die Menschen auf der Straße, ob sie noch per Hand schreiben.
In den 50er und 60er Jahren war die Bowle das Partygetränk schlechthin. Herrlich, wenn die Früchte sich schön mit Alkohol vollgesogen hatten oder der Waldmeister der Maibowle den erfrischenden Geschmack verlieh. Haben Sie auch solche Erinnerungen an die Blütezeit der Bowle? Hat die Bowle die Cocktails und Mischgetränkemoden überlebt. Unsere Reporterin Anke Wiebersiek hat sich auf die Suche begeben und dabei auch von einem Bremer Barmann Anregungen und Rezepte bekommen.
Am Sonntag, dem 29. April 2012 war der Welttag der Partnerstädte. Grenzen sollten durch sie überwunden, Menschen versöhnt und einander näher gebracht werden. Die Welt und die Völker sollten durch Städtepartnerschaften enger zusammenrücken. Die Kieler waren 1925 die Ersten, die eine Partnerschaft mit einer Stadt aus einem anderen Land eingingen – in dem Fall war das Sonderburg in Dänemark. Es folgten viele weitere Städtepartnerschaften – besonders nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem mit französischen Gemeinden. Aber wie sieht’s eigentlich heute aus? Die Welt ist doch inzwischen enger zusammengerückt – Europa sowieso. Braucht man da überhaupt noch Städtepartnerschaften und sind die eigentlich noch zeitgemäß? Und wenn ja: Wie sehen die heute aus? Anke Wiebersiek hat sich für uns erkundigt.
Früher war Briefmarken sammeln richtig in. So gut wie jeder hat mal die Marken mit den schönen Bildern aus verschiedenen Ländern in die Folie eines Albums gesteckt. Aber heute? Werden immer noch die Briefe und Karten ins Wasser gelegt, um die Marken abzulösen und wird mit den Alben so manches Eis gebrochen?
Unsere Reporterin Mirjam Steger hat einen Briefmarkenhändler in der Bremer Innenstadt besucht. Und einen Briefmarkensammler der besonderen Art getroffen.
Kennen Sie Hermann? Nein, ich spreche nicht von einem Mann mit diesem Namen, sondern von einem Kuchen! Etwa in den achtziger Jahren wurde er hierzulande bekannt, beliebt und – durchgereicht. Hermann-Kuchenteig hat nämlich eine besondere Eigenschaft: Er wächst. Und so kam es manchmal vor, dass man ein bisschen Teig nebst Hermann-Kuchen-Backrezept geschenkt bekam. Aber nicht nur das - in den Achtzigern und Neunzigern kursierten auch noch andere interessante Lebensmittel: Kefirpilze beispielsweise. Uns hat interessiert, was eigentlich aus diesen wachstumsfreudigen Leckereien geworden ist. Gibt's die noch? Unsere Reporterin Kerstin Burlage ist dieser Frage nachgegangen.
Roch es eigentlich wirklich nach Apfel?
In den 70er und 80er Jahren wurde alles geliebt, was bunt und künstlich war. Das galt für Kleidung, Eis und Limonade genau so wie für Shampoos, Deos, Cremes und Parfum: Hauptsache knallige Verpackung und ordentlich viel Aroma. Der Inhalt war nebensächlich. Die meisten dieser Produkte sind heute – wahrscheinlich allein aufgrund der vielen künstlichen Zutaten – komplett von der Bildfläche verschwunden. Andere erleben gerade ein echtes Revival und werden in der alten Verpackung wieder auf den Markt gebracht. Unsere Reporterin Stephanie Giese hat sich auf den Weg gemacht um heraus zu finden: Gibt's eigentlich noch die kultigen Deos, Shampoos und Cremes der 70er Jahre?
Haben Sie zu Hause eigentlich noch diese wunderbaren Haushaltsgeräte von früher und werden die noch benutzt? Ein Fleischwolf, ein Tauchsieder oder eine Schnippelbohnenmaschine zum Beispiel? Unsere Reporterin Anke Wiebersiek hat mal nachgefragt. Sie wollte unter anderem wissen, ob es die "Flotte Lotte" noch gibt.
Info: Gibt's eigentlich noch...?
![Kassettenrecorder [Quelle: Radio Bremen] Kassettenrecorder [Quelle: Radio Bremen]](/bremeneins/serien/gibts_eigentlich_noch/kassettenrecorder100_v-mediateaser.jpg)
Die Serie um Verschwundenes oder auch Nicht-Verschwundenes auf Bremen Eins:
Was ist eigentlich aus den Dingen geworden, die bei uns heute sentimentale Erinnerungen wachrufen? Bremen Eins hat sich auf die Suche gemacht. Sie können übrigens mitmachen, hier steht, wie! Haben Sie nostalgische Erinnerungen an Dinge, die aus unserem Leben verschwunden sind?
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