Dienstag, 28. Mai 2013

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Chima [Quelle: Universal Music, Foto: Yves Borgwardt] Lupe

Chima heißt eigentlich Chimaobinna Enyiakanwanne Onyele!

CD-Tipp

Vom Scheitern und Aufstehen

Chimaobinna Enyiakanwanne Onyele oder kurz gesagt: Chima! So heißt der Mann, der Christine Heuck zu ihrem aktuellen CD-Tipp bewog. Das Album heißt "Stille", und schaden kann es wirklich nicht, wenn man sich Texten und Musik auch mal in aller Stille widmet.


Ach, kannste mal sehen, kein anderer als Curse, mit richtigem Namen Michael Sebastian Kurth, schrieb für die Plattenfirma Chimas den Text über dies Album. Nicht ganz unbeteiligt am Output überdies, ist er doch an drei Songs beteiligt. Eigentlich zeichnet er eher die Person Chimas, Frankfurter Musiker, geboren in Nigeria als Chimaobinna Enyiakanwanne Onyele, und den Weg der Aufs und Abs bis zu diesem Werk. Eigentlich ist es fast eine Hommage an einen Mann, der festhält am großen Traum und sich dafür eine letzte Chance gibt. Und der ein echter Mensch mit extrem starken Gefühlen ist. Der schon mit Brothers Keepers einen dicken Erfolg feierte vor vielen Jahren ("Adriano"), Alben herausbrachte, aber noch nie so ganz ankam.


Aus dem Leben entspringt ein Lied

Chima [Quelle: Universal Music, Esra Rotthoff]

Curses Text allein beeindruckt schon sehr, fast könnte der Mann ein paar Raps daraus basteln für seine nächste eigene Platte und Geschichten erzählen vom Scheitern und Aufstehen, vom Zweiseitigen in dir, das dich zuweilen zerreißt, und den Erwartungen anderer. Vom Bitten um den Glauben an einen, auch wenn es dem Weg, den man geht, noch an Boden unter den Füßen mangelt.


Da ist mit Curse definitiv ein lyrischer Denker am Start, der die wahre Story des Vaters und Musikers und zu vielen Zeiten verzweifelten Künstlers Chima darlegt. Und da darf man sich gleich ein bisschen blenden und beeindrucken lassen und Vorschusslorbeeren an Chima verteilen, denn Curse darf man, glaube ich, trauen, das ist, nur so ein Bauchgefühl, kein Schönfaseler, kein billig Werbung Betreibender, sondern einer, der nur zu etwas steht, wenn er dazu steht.


Christines Anspieltipps

Chima Albumcover "Stille" [Quelle: Universal Music, Yves Borgwardt]

Was nicht heißt, dass wir's nicht überprüfen wollen.


Wäre blöd, schließlich haben wir uns aus genau dem Grund gerade hier getroffen. In diesem Sinne euch einen schönen guten Tag!


Los geht's, hier die Anspieltipps, die sich aus eigenem Gefallen ergeben, unabhängig von Herrn Kurth:


 

Das, was Curse über Chima zu berichten wusste, ist drin in den Songs. Kein Wunder, sind es doch auch Chimas Songs und sein Leben, das aus diesen Erzählungen in 13 Akten herauströpfelt.


"Glück kommt nach Bemühung!"

Nun sind die Daumen gedrückt, dass sich seine Wünsche wirklich erfüllen. Stimmlich, da muss man ehrlich sein, weit von einer Bombe entfernt, aber hier findet ihr ein paar bedachte Lieder, unaufdringliche Melodien und das Fenster zur Seele von einem, der was zu sagen hat und damit sicherlich einigen anderen aus eben dieser spricht.


Und falls es anders läuft als erhofft, dann möge Chima sich an seine eigenen Zeilen erinnern: "Ich nehm' meinen Schatz in den Arm, schenk meiner Mutter Blumen! Ich mach irgendwas - aber ich mach. Glück kommt nach Bemühung."
 


 

Video-Clip: "Morgen"

(Quelle: tape.tv)


"Stille" von Chima | 6. Juli





 


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