Dienstag, 28. Mai 2013

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Johnossi [Quelle: Universal Music] Lupe

Johnossi haben viel Energie in ihr neues Werk "Transitions" gesteckt.

CD-Tipp

Anders als die anderen: Johnossi mit "Transitions"

"Es war ein hektisches Jahr, voller Zweifel, Kreativität und jeder Menge anderer Gefühle, die man so durchlebt, wenn man etwas Bedeutungsvolles schaffen möchte. Dieses Album bedeutet uns eine Menge", das sagen Johnossi über "Transitions". Wie unsere Musik-Expertin Christine Heuck ihr neues Werk sieht, lest ihr in ihrer CD-Besprechung:


Der Durchbruch kam mit der Innenreinigung. "Mavericks", das letzte Album der zwei Schweden, das hatte es in sich. Nur zwei Menschen in dieser Band? Ja, genau, auch das macht John Engelbert (Gesang, Gitarre) und Oskar "Ossi" Bonde (Schlagzeug) etwas anders als die anderen. Speziell John hatte einen schwerwiegenden Sack Hoffnung und persönliche Wünsche in das letzte Werk und auch in die groß angelegte zugehörige Tour gelegt. Er wollte seine alte Last loswerden und mehr Klarheit. Das sei, sagt er, 2009 auch passiert. Neues Bewusstsein entwickelt, Augen geöffnet, das Zusammenspiel von allem um einen herum erkannt und vor allem die eigenen Ängste. In seinem Fall knallharte Existenzangst, die sicherlich über das rein Materielle hinausging. Es hat ihm geholfen, der Prozess dauert noch an, aber ohne Frage konnte sortiert und befreiter an dieses vierte Album herangegangen werden. Dass da ordentlich Veränderung im Busch war, spiegelt sich auch im Albumnamen wieder. Ein Versuch, sich mit dem stetigen Wandel anzufreunden, das was passiert, zu bejahen, und dafür auch einmal Altes zurückzulassen, so Ossi.


Was Vetrautes zum Festhalten!

Johnossi [Quelle: Universal Music]

Weil der Mensch aber auch was Vertrautes zum Festhalten braucht, wenn man den persönlichen Garten umgräbt, haben Johnsossi wie beim Vorgänger erneut den Produzenten und Mixer Lasse Mårtén dazugeladen. Und schon im September 2012 ging's für Aufnahmen ins Studio. Übrigens ins Rixmixningsverket-Studio von ABBA-Legende Benny Andersson.  


Output? Ist hörbar anders. Klar, hier ist noch immer Stockholm am Start, nur obendrauf auch ganz viel, das der werte Fan auf den Platten davor so nicht bekam. Sound um Keyboards und Streicher erweitert, druckvoll, sehnsuchtsvolle Kratzigkeit. Offenbar auch tatsächlich und wie angekündigt viele positive innerliche Schritte nach vorn, die sich nach außen transportieren. Gelungene Wandlung, ohne sich selbst verloren zu haben. 


Anspieltipps von Christine Heuck

"Into The Wild"
"Gone Forever"
"E.M."
"For A Little While"
"Tell The World"


Hörproben

 

Video-Clip: "Gone Forever"

Quelle: tape.tv


"Transitions" von Johnossi | 22. März 2013





 


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