Dienstag, 28. Mai 2013

Lumineers bei Bremen Vier

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Lumineers [Quelle: Universal Music] Lupe

The Lumineers

CD der Woche

The Lumineers: Folk, Alternativ und eine Prise Cello

Wesley Schultz, Jeremiah Fraites und Neyla Pekarek haben etwas Unglaubliches geschafft: Allein durch ihre Musik zu Ruhm zu kommen. Wo gibt's denn sowas noch? Wo nackte Brüste, tighte Outfits, skandalöse Geschichtchen und mächtig Vitamin B die Mittel sind, die den flotten, zumindest kurzen Stand im Spotlight bewirken? Schön, schön, schön, dass es einen Pulk von Ausnahmebands gibt und dass sich "The Lumineers" mit ihrem Mix aus Folk und Alternative-Rock mit Cello dazugesellen.


Dabei sind die drei Musiker aus Denver ganz bescheiden: "We're not reinventing the wheel or doing anything that's different, the songs are super simple. The ideas themselves are very simple ideas. Anyone who can play an instrument can play a Lumineers song", sagt Mr. Fraites.


Nochmal schön, schön, schön auch, dass die Amis, die ja gerne und oft sinn- und herzentleerte Musik konsumieren, inhalieren, präferieren, denen vielleicht auch das ein oder andere Mal zu leichtfertig nachgesagt wird, sie seien ein Volk, das mehr auf Plastik stehe denn auf gutes, duftendes Holz, darauf abfahren wie Katz auf Fisch.


Fünf Monate zum Erfolg

Lumineers [Quelle: Universal Music]

Ausverkaufte Konzerte und Einladungen in die TV-Late-Shows und auch eine feine Platzierung des ersten Albums, das nun auch uns vorliegt, in den Billboardcharts. Und wie lang hat's gedauert mit dem Erfolg dahoam? Ohne Majorlabel, gegen das sich "The Lumineers" trotz Angebot entschieden, um möglichst eigenständig agieren zu können? Fünf Monate, gerechnet ab Managementvertragsunterzeichnung 2011. Bombe.


Vielleicht liegt es wirklich an diesem leichten Sodbrennen, dem Gefühl der Leere innendrin, zu viel der perforierten, kalten Musik um sich gehabt zu haben in den letzten Jahren, an dem tiefen Verlangen nach hausgemachten, wärmenden Liedern, ähnlich des Sinnens nach Mudderns Frikadellen nach Zeiten der Tiefkühlkost, dass "The Lumineers" dermaßen leichtfüßig Türen einrennen. Es sei ihnen voll und ganz gegönnt.


Christines Anspieltipps

- "Submarines"
- "Ho Hey"
- "Stubborn Love"
- "Big Parade"
- "Flapper Girl"
- "Morning Song"


 





"The Lumineers" von The Lumineers | ab 16. November im Laden.





 


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