CD-Tipp
Für Körper und Seele, mit Trommeln und Trompeten!
Unsere Musik-Auskennerin Christine Heuck hat sich des neuen (des ersten!) Albums einer Band aus England angenommen: Rudimental aus London. Christines Urteil: hörens- und empfehlenswert!
Das ist es also, das Debütalbum von Rudimental. Und das ist ja gar nicht nur einer, das sind ja vier: Piers Aggett, Amir Amor, Kesi Dryden und Leon Rolle. Stammen aus London, stellten sich mit "Feel The Love" chartkräftig vor. Drum'n'Bass-Beat-basiert sind sie, mixen sich selbst mit Zutaten wie Bläser- und Hammond-Orgel-Elementen einen musikalischen Cocktail.
Und auf große Tour zum Werk geht's dann mit sogar noch mehr Menschen und Instrumenten, aber das soll nun nicht verwirren, nun wenden wir uns lieber "Home" zu.
Wenn Einflüsse Farben wären: farbenfroh!
"Home" bietet in der Tat all jenen ein 12-Track-starkes Zuhause, die unterschiedlichen Einflüssen zugeneigt sind, die nicht mehr darauf bestehen, dass Metal keine Geigen haben dürfte und Techno keinen warmen Gesang. Willkommen im Jahr 2013, in dem solche veralteten Gepflogenheiten schon längst aufgebrochen sind. Für den Rudimental-Output bedeutet das: Soul und massive Club-Bretter, beides geht, impossible is nothing.
Dies Album ist übrigens auch das temporäre Zuhause für ein paar feine Gaststars: Emeli Sandé, Alex Clare, Agel Haze oder Foxes, um nur ein paar zu nennen.
Fein gemacht, definitiv. Bedient Körper und Seele.
Anspieltipps
- "Waiting All Night"
- "More Than Anything"
- "Feel The Love"
Video-Clip: "Not Giving In"
"Home" von Rudimental | 26. April 2013


![Rudimental [Quelle: Warner Music] Rudimental [Quelle: Warner Music]](/bremenvier/musik/playlists/rudimental104_v-viertopteaser.jpg)