Mittwoch, 23. Mai 2012
Bosse im Radiokonzert [Quelle: Bremen Vier] Lupe

Ein sehr persönliches Treffen war's, das Bosse seinem Publikum bescherte.

Radiokonzert

Bosse live: Braunschweiger Charme, Charisma und Gefühl

Ein besonderes Radiokonzert war's: so ganz intim und minimalistisch! Am 12. September war Bosse mit Mini-Band im Weserhaus von Radio Bremen, um ein exklusives Radiokonzert zu spielen - und zwar in einer Unplugged-Edition! Große Freude und aufgeregte Gespanntheit also schon im Vorfeld: eine Freude, die Bosse und seine beiden Begleiter auch direkt zurückgeben konnten, denn auch sie freuten sich auf die kuschelige Wohnzimmeratmo.


Einige von euch konnten bereits im Frühjahr ganz privilegiert und exklusiv beim "Bremen Vier Vorspiel" in unserem kleinen Studio einigen Kostproben aus seinem aktuellen Album lauschen und ganz entspannt mit Bosse quatschen.


Exklusiv für jeden

Bosse im Radiokonzert [Quelle: Bremen Vier]

Ein sehr persönliches Treffen war's, das Bosse seinem Publikum bescherte.

Jetzt also unplugged im Weserhaus. Auch diesmal war's wieder ein sehr persönliches Treffen. Die Besetzung: Aki Bosse (Gesang/Gitarre), Anne de Wolf (Violine/Viola/Gesang) und Tobias Philippen (Klavier/Gesang).


Bosse eröffnete mit "Die Nacht". Nach einem kleinen Kampf mit dem Mikrophon ("Ich kann mit den Dingern irgendwie nicht! Dazu hab ich zu grobmotorische Fäustlinge!") war er warmgespielt und erzählte und erzählte und spielte und spielte. Interessant dürften für viele die Geschichten hinter den Songs gewesen sein.


Jeder Song hat eine Story, die nicht immer preisgegeben wird. Jeder Bosse-Song hat eine Story, die erzählt werden darf - der Braunschweiger ging mit seinen Geschichten ganz offenherzig um. Genau so, wie er in allem, was er auf der Bühne tut, offen, herzlich, ehrlich wirkt.


Spontan, liebenswürdig, echt!

Bosse [Quelle: Bremen Vier]

Autogrammstunde mit Bosse.

Und so bekam er seine Zuhörer auch ziemlich schnell um den kleinen Finger gewickelt und es war auch fast keine Überraschung, dass Bosse nach der ersten Zugabe Songs auf Zuruf spielte, Songs, die in dieser Dreier-Konstellation noch nie geübt, geschweige denn öffentlich zum Besten gegeben worden wären. Aber: Erste-Sahne-Musiker! Die Session hätte mit Trainingsstunden vorab nicht stimmiger werden können!


Nach knappen zwei Stunden war die für die Musiker bestellte Pizza kalt, Bosse ziemlich durchgeschwitzt, aber alle sehr, sehr glücklich, und zum guten Schluss gab's sogar noch Fotos und Autogramme vorm Weserhaus - in einer lauen Septembernacht, die den Abend dann noch so richtig rund machte.


"Ich brauche tolle Leute vor der Bühne!"

Bosses Ziel, das er vor einiger Zeit Christine Heuck im Interview auf Bremen Vier offenbarte: "Ich will Musik machen bis ich 60 Jahre alt bin, ich will spielen und ich brauche tolle Leute vor der Bühne."


Die tollen Leute hatte er auf jeden Fall beim Bremen-Vier-Radiokonzert vor der Bühne. Wir dürfen uns also freuen auf noch viele Jahre Bosse-Musi.


Bilder vom Konzert gibt's am Dienstag an dieser Stelle!


Die Geschichte von Axel Bosse

Bosse [Quelle: Universal Music, Foto: Nina Stiller]

Axel Bosse als Bosse gibt es seit 2003. Zwei Jahre später veröffentlichte er sein erstes Album "Kamikazeherz". Das zweite, "Guten Morgen Spinner" folgte 2006, 2009 dann "Taxi" und in diesem Jahr "Wartesaal". Bosse und seine Musik werden immer beliebter. Die Singles "3 Millionen" und "Liebe ist leise" aus "Taxi" entwickelten sich zu richtigen Radio-Ohrwürmern, ebenso "Weit weg" und "Wartesaal" aus dem aktuellen Longplayer "Wartesaal".


Außerdem fand Bosse den Weg in elektronische Gefilde mit Oliver Koletzki, Berliner DJ und Produzent, der ihn "U-Bahn" singen ließ, auf seinem 2009 erschienen Album "Großstadtmärchen". Koletzki war es auch der sich den einen oder anderen Song von Bosse zum Remixen vorgenommen hat.


 

Video-Clip "Wartesaal"

Quelle: tape.tv




 


ON AIR
am Mikro:
Sendung:

Vorher lief:
Jetzt läuft:
Gleich läuft:
 
 

Bei Bremen Vier suchen:

Musiktitel suchen:

Tag: Zeit: :

 






Bild: