Mittwoch, 23. Mai 2012
Johannes Strate im Bremen-Vier-Vorspiel [Quelle: Radio Bremen, Foto: Bernadette Beckermann] Lupe

Fast zwei Stunden hat sich Johannes Strate für sein (weibliches) Publikum genommen!

Live-Musik bei Bremen Vier

Ganz hin und weg vom "Sohn des Dünensängers"!

Zu seinem exklusiven Bremen-Vier-Vorspiel musste sich Johannes Strate nicht groß überreden lassen: "Ich find's super, im kleinen Rahmen ein bisschen über die Platte zu erzählen und ein paar Songs vorzuspielen", mit diesen Worten eröffnete er das kuschelige Treffen in unserem kleinen Musikzimmer. Als Support an der Gitarre hatte sich Strate seinen alten Musikerkollegen Dennis mitgebracht. Und für das Publikum hatten wir gesorgt!


Ines, Claudia, Karin, Steffi, Janine, Daniela, Britta... sie alle hatten sich um die Tickets für das Bremen-Vier-Vorspiel mit Johannes Strate beworben und gewonnen. Strates Publikum war also tatsächlich fast ausschließlich weiblich! Und mit seiner charmanten Art und seinen sehr unterhaltsamen Storys rund um sein erstes Solo-Album "Die Zeichen stehen auf Sturm" dürfte er an diesem Montagabend das eine oder andere Herz schnell gewonnen haben. Aber das sei ihm gegönnt, schließlich hat er in sein Album viel Zeit und Herzblut gesteckt und darf jetzt gerne die Lorbeeren dafür einkassieren.


Für alle, die nicht live dabei sein konnten, haben wir einige Bilder und Livesongs vom Vorspiel mit Johannes Strate zusammengestellt. Mit mindestens ebensoviel Herzblut :-)


 

Internationale Mischung

Johannes Strate im Bremen-Vier-Vorspiel [Quelle: Radio Bremen, Foto: Bernadette Beckermann]

Johannes Strate hatte gute Geschichten auf Lager

Noch vor der offiziellen Veröffentlichung durfte unser Vorspiel-Publikum das Debüt-Album von Johannes Strate fast komplett anhören. Einige Songs performten Johannes und Dennis live, einige wurden von CD vorgespielt – und immer gab's viele spannende Infos zur Entstehung der Songs. Eigentlich könnte man sagen, dass Strates Debüt ein ziemlich internationales Album geworden ist. Der Revolverheld-Frontmann singt zwar wie gewohnt auf Deutsch, die einzelnen Songs sind allerdings an den verschiedensten Orten auf der ganzen Welt entstanden. In New York zum Beispiel, in Italien und auf Island.


Dort sind übrigens nicht nur die Fotos für das Album-Cover entstanden, sondern auch der Video-Clip zur ersten Single-Auskopplung "Es tut mir weh dich so zu sehen". Die Idee dazu kam von Video-Regisseur Johannes Grebert, der Strate am Telefon vorschlug: "Wir fahren einfach fünf Tage nach Island. Da ist das Wetter schön, ich nehme einen Kameramann mit und wir filmen einfach dort, wo das Wetter schön ist." Und tatsächlich: "Der Plan ist voll aufgegangen", so Strate begeistert. Das Ergebnis könnt ihr euch gleich hier angucken, hier seht ihr den Video-Clip zu "Es tut mir weh dich so zu sehen".


Quelle: tape.tv
 

Bonus-Track "An Rosalinde"

Johannes Strate im Bremen-Vier-Vorspiel [Quelle: Radio Bremen, Foto: Bernadette Beckermann]

Vor allem der große Erfolg mit seiner Band Revolverheld hat Johannes Strate berühmt gemacht. Allerdings gibt es auch in Deutschland noch einen Ort, an dem man Johannes Strate vielleicht nicht gleich als Frontmann von Revolverheld beziehungsweise als Musiker erkennt: Auf Spiekeroog ist Johannes Strate eher als "Sohn des Dünensängers" bekannt. Sein Vater macht dort seit den 60er-Jahren in den Dünen Musik und lädt zum Singen ein. Auf der Insel ist also Senior Strate der Star. Und singt dort seit Ewigkeiten das Lied "An Rosalinde", ein Song, der für Johannes Strate Kindheitserinnerungen pur sind. Und deshalb war für ihn schnell klar: "Mein Vater hat mich musikalisch so sehr inspiriert – ich möchte auch was mit ihm zusammen machen." Als Bonus-Track ist nun also ein wunderbarer Chanson zu hören, der Strates Debüt ein ziemlich ehrenvolles Ende gibt.


Ein Vorspiel, das in Erinnerung bleiben wird

Für die Fans von Johannes Strate dürfte sich der Abend absolut gelohnt haben. Auch wenn es schwierig werden könnte, sich die vielen schönen Geschichten mit all den skurrilen Details zu merken. Aber jede(r) von ihnen wird "Die Zeichen stehen auf Sturm" mit ganz anderen Ohren hören – und im Video-Clip zu "Es tut mir weh dich so zu sehen" ständig auf das karierte Hemd der hübschen blonden Frau starren. Aber das ist eine andere Geschichte.






 


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