Dienstag, 21. November 2017
Hurst im Studio in Berlin [Quelle: Hurts] Lupe

Und wo ist jetzt der Badeanzug und das Football-Outfit? Hurts im Studio.

Hurts im Interview

Theo und Adam heißen die Jungs von Hurts, die Ende September mit ihrem neuen Album "Desire" an den Start gehen. Seinen Durchbruch hatte das Pop-Duo aus Manchester 2010 mit "Wonderful Life". Seitdem haben sie viel erlebt, über sich selbst gelernt und sich ein wenig in Deutschland und ihre Fans verliebt.


Bremen Vier: Da ihr uns aus Berlin zugeschaltet seid, erzählt doch mal: Wie seht ihr denn gerade aus? Dann können wir uns euch wenigstens vorstellen.


Theo: Also ich trage gerade ein typisch amerikanisches Football-Outfit – mit Helm. Es ist rot und weiß und ich trage dicke Stiefel. Unter meinem Helm hab ich noch Kopfhörer. Da habt ihr euer Bild im Kopf.


Bremen Vier: Das glaub ich dir auf's Wort und du Adam?


Adam: Ich trage ein portugiesischen Badeanzug von den Olympischen Spielen 1988, zwei ungleiche Flip-Flops und einen großen Handschuh. Ja, nur einen, dass ist alles, was ich für einen Handschlag brauche.


Bremen Vier: Okay, jetzt wo wir wissen, wie ihr gerade ausseht, kommen wir zu den wichtigen Fragen. Das letzte Mal habt ihr gesagt Deutschland sei wie ein Zuhause für euch. Ist das noch immer so?


Theo: Ja, es ist ein Ort, wo wir häufig hinkommen. Wir waren überall in Deutschland. Es ist ein Land, dass unsere Musik von Anfang an liebte. Wir werden einfach immer wirklich herzlich aufgenommen, wenn wir nach Deutschland kommen.


Bremen Vier: Heute kommt in Deutschland der neue Spiderman in die Kinos. Wer ist denn eigentlich euer Lieblings-Superheld?


Adam: Gute Frage. Ich würde sagen Batman, denn er ist ein Superheld, der nur menschliche Power hat. Er tut nichts, was nicht auch ein normaler Mensch tun könnte.


Theo: Genau, aber Ironman auch. Der hat auch keine Superkräfte und ist trotzdem ein Superheld.


Bremen Vier: Kommen wir zur Musik. Wovon handelt eure neue Single "Beautyful Ones"?


Theo: "Beautyful Ones" ist ein Song darüber, so zu sein, wie man wirklich ist und keine Angst davor zu haben. Es ist ein Song, den wir schon vor langer Zeit schreiben wollten, denn wir haben viele Fans und Freunde, die genau so sind. Und sie sind wunderschön!


Bremen Vier: So richtig durchgestartet seid ihr 2010 mit "Wonderful Life". Das ist jetzt sieben Jahre her, seitdem habt ihr eine Menge erlebt. Jedes eurer Alben ist in die Top Ten gegangen. Was habt ihr persönlich in diesen sieben Jahren gelernt?


Adam: Wir haben sehr viel über uns selbst gelernt, wer wir sind und wie wir Musik machen. Wenn wir Musik machen, lernen wir permanent dazu. Eine Sache, die man als Musiker lernt, ist, dass die Welt klein ist. Wir reisen viel und das ist eine schöne Art zu leben und die Welt zu sehen. Wir fühlen uns überall Zuhause.


Bremen Vier: Ende September soll euer neues Album "Desire" rauskommen. Ist es schon komplett fertig, um die Charts zu erobern oder arbeitet ihr noch daran?


Theo: Es ist seit ungefähr drei Tagen komplett fertig. Also ja, mit allen 13 Hits kann es losgehen.


Bremen Vier: Wie fühlt sich das an: Das Album ist fertig, aber es ist noch nicht veröffentlicht, gleichzeitig kann man nichts mehr daran ändern?


Theo: Es ist ein wirklich komisches Gefühl. Ein Album ist fertig, sobald du entscheidest nicht mehr daran zu arbeiten, denn man könnte wirklich für immer an einem Album arbeiten. Wir sind an den Punkt gekommen, wo wir gesagt haben: Ok, das ist es. Wir haben unser Bestes getan und wir würden nichts mehr ändern. Dann ist man auch zufrieden. Der Moment, indem du fertig wirst, ist der Moment, der einen glücklich macht. Dass andere Menschen sich unsere Musik dann noch anhören, ist eigentlich nur noch ein großer Bonus.







 


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