Neue Singles bei Bremen Vier!
Jede Woche setzt sich die Bremen-Vier-Musikredaktion zusammen und investiert viel Zeit und Mühe, aus einem schier unfassbaren Angebot die neuesten und coolsten Songs für euer Radioprogramm rauszusuchen. Welche Songs uns die Damen und Herren Musikauskenner uns aktuell ans Herz legen, könnt ihr hier nachschlagen.
Die vier Bremen-Vier-Clips der Woche: Über "Skip" im Video-Player kommt ihr zum nächsten Track!
Ebenfalls frisch in der Playlist!
Lest hier, was unsere Musikredaktion zu unseren aktuellen Singles im Programm zu sagen hat und klickt euch in die dazugehörigen Hörproben:
Beatsteaks: "SaySaySay"
Klingt namentlich wie ein alter Song von McCartney und Jackson, ist aber inhaltlich ein echter Berliner. Und ein neuer. Und einer, der vorausgeschickt wurde, um Großes zu verkünden, nämlich "Muffensausen", ein wahres Mammutprojekt, das für euch ab dem 14. Juni 140 Minuten Live-Footage von Shows der Boombox- und TWODRUMMERSUMMER-Tour, die 40-minütige Doku "Fresse halten, Bass spielen", alle 15 Episoden der ersten "Beat TV"-Staffel und zahlreiche Videoclips sowie mehrere Making Ofs bereithält.
Hurts: "Blind"
"Hurts mich jemand?" Ja, es gab eine Zeit, da waren sich Theo Hutchcraft und Adam Anderson nicht sicher. Auch nicht, ob ihre Sachen gut ankommen. Das ist nun ein Weilchen her, und mittlerweile gibt's wohl kaum jemanden, der Hurts noch nicht hörte. Diese feine, immer traurige Musik mit Pathos. Die hat ihnen schon Echo, Bambi und diversen Gold- und Platinauszeichnungen in Deutschland beschert. Hier nun Auskopplung Nummer 2 vom Album Nummer 2 namens "Exile", das im März Release hatte.
One Republic: "Counting Stars"
One Republic
Die fünf Jungs aus Colorado haben es faustdick in den Taschen, denn weltweit gut drei Millionen Alben und 23 Millionen Singles verkauft zu haben, bedeutet, sich die eine oder andere Ranch leisten zu können. Wenn das aber jemand mit warmgebackener Musik macht und einem nicht nur irgendeinen Schrott vor die Füße kotzt, sei es ihm auch herzlich gegönnt. Bei One Republic spricht man gar von "Feel-Good" Qualität. Bewahrheitet sich erneut auf dieser neuen Single von Tedder und Band.
Wankelmut & Emma Louise: "My Head Is A Jungle"
Wankelmütig, dieser Wankelmut. Entschuldigung, dies Spässchen musste sein. Aber er wankt ja tatsächlich! Nämlich von einem zur anderen: Nachdem der Berliner DJ Wankelmut aka Jacob Dilßner mit seinem feinen Remix von Asaf Avidans "Reckoning Song/ One Day" einen Megahit landetete, greift er sich nun für "My Had Is A Jungle" das weibliche Geschlecht, nämlich die australische Sängerin und Songwriterin Emma Louise. Ein sphärischer Track, der einen mit Sanftheit in Beats und Stimme umhüllt.
Robin Thicke feat. T.I. & Pharrell: "Blurred Lines"
Aufgepasst und aufgemacht, hier kommt ein echter Smoothie. Er will sich in eure Ohren ergießen und die angespannte Nackenmuskulatur zum befreienden Wippen bringen. Eigentlich sollte, zumindest im Clip, auch anderweitig ordentlich gewippt werden, aber das war dann doch zu freizügig, drum wurde das Video zum Song kurzerhand von Youtube hrruntergenommen. Ansonsten aber ist Thicke ein ganz Braver. Zumindest einer, der sein musikalisches Handwerk versteht und unter anderem schon für Michael Jackson und Mary J. Blige Songs geschrieben hat. Da ließen sich auch T.I. und Pharrell nicht lang zum Tanze bitten...
Madcon feat. Kelly Rowland: "One Life"
Wer hier am Start ist, wird anfangs gleich klar gemacht. Gesagt beziehungsweise gesungen. Damit da keine Zweifel aufkommen. Würden sie aber eh nicht, denn das hier sind nun mal unverkennbar Madcon. Und die Norweger sind ja so frei und stellen sich am Anfang eines Tracks und auch zwischendurch gerne mal selbst vor durch ein beherztes "This is Madcon!". Und bleiben ihrem Sound sehr treu. Mischung aus Rhymes und Discoschwoofing im Nachfolgerzeichen ihrer Hits "Beggin’", "Glow" und "Freaky Like Me". Das neue Album "Icon" inklusive Zusammenspiel mit Frau Rowland erscheint am 30. August.
Daft Punk feat. Pharell Williams: "Get Lucky"
Eine fluffig-funkige Nummer, die sich wie ein Smoothie in die durstigen Stellen im Körper ergießt. Der Hype um das kommende erste Album nach acht Jahren, "Random Access Memories", ist enorm, und sollte es darauf so weitergehen, dann steht einem Mega-Erfolg sowie dem Angeln vieler neuer Fans, die dem Daft’schen Output ansonsten nicht so sehr zugetan waren, nichts im Wege.
Tonbandgerät: "Raus hier"
Die Hamburger, die den letzten NMA klar machten, die zwei Schwestern in einer Band vereinen, die wiederum vor der Gründung Tonbandgeräts eher punkig unterwegs waren, entkoppeln erneut. Und Punk, das haben sie im Bremen-Vier-Interview erzählt, offenbart sich ja auf vielerlei Arten, auch in sanfteren Gewändern wie dem Vorliegenden. Und um Aufruhr geht’s ja allemal: "Wenn es dir nichts ausmacht, zieh ich den Stöpsel dieser Stadt,
weil sie meine Füße in Blei gegossen hat." Mehr davon auf dem Debütalbum, wo gut Ding Weile hatte: Nach knapp sechs Jahren wurde "Heute ist für immer" kürzlich releast.
Xavier Naidoo: "Bei meiner Seele"
Ungewohnt locker und schon fast uptempo, diese erste Single von Xaviers gleichnamigem fünften Studioalbum. Klar widmet er sich weiterhin den tieferen Themen – Glaube, Gott, wie auch immer er sich einem zeigt, und, sowieso untrennbar von gerade Genannten, Liebe. So wie hier. Und etwas anfassbarer, privater scheint Herr Naidoo. Vielleicht macht das die Ehe. Die "Bei meiner Seele"-Open-Air-Tour – Xavier Naidoo & Quartett, führt ihn am 24. August nach Hamburg/ Wilhelmsburg ans Elbufer.

