Freitag, 24. Mai 2013
Kinderreporter Experiment der Woche Moderatoren Moderatoren Zebra Vier forscht
Tablett mit Tasse, die randvoll mit Wasser gefüllt ist. [Quelle: Radio Bremen, Foto: Thomas Knetsch] Lupe

Ihr braucht ein Tablett, eine Tasse mit Wasser und einen Freiwilligen.

Expierment der Woche

Der unkonzentrierte Kellner

Auch wenn Chemie und Physik nicht eure Lieblingsfächer in der Schule sind - es gibt sehr viele spannende Experimente, die ihr selbst ausprobieren könnt. Unser Reporter Freddy Radeke und Kathrin Sebastian von der Uni Bremen stellen euch an jedem Sonntag das Experiment der Woche vor. Und ihr könnt das, was die beiden euch bei Zebra Vier erklären, auch ganz einfach zu Hause mitmachen. Falls ihr euch nicht alleine traut oder etwas heikle Zutaten oder Instrumente gefragt sind, bittet eure Eltern oder älteren Geschwister, euch zu helfen.


Habt ihr auch schon mal im Restaurant beobachtet, dass die Bedienung mit Gläsern, Tassen und Tellern ohne zu kleckern an eurem Tisch ankommt? Kathrin weiß, dass das mit einem Trick funktioniert. Wenn Freddy ihren Rat befolgt, kann er das auch. Na, wir sind gespannt!


 

Versuch macht klug!

Freddy mit einem Tablett und einer randvoll mit Wasser gefüllten Tasse darauf. [Quelle: Radio Bremen, Thomas Knetsch]

Freddy mit einem Tablett.

Ihr braucht ein Tablett und eine Tasse mit Wasser. Vorher müsst ihr natürlich kurz nachfragen, ob ihr die Tasse für dieses Experiment benutzen dürft. Oder ihr nehmt einfach einen Plastikbecher, dann kann ja nichts kaputt gehen. Diesen füllt ihr randvoll mit Wasser. Und dann lauft ihr los und versucht dabei, so wenig Wasser wie möglich zu verschütten.


Wenn ihr euch total auf den Becher konzentriert, werdet ihr sicherlich Wasser verschütten. Und dann probiert ihr es noch einmal und schaut diesmal nicht so sehr auf den Becher, sondern konzentriert euch lieber auf euren Weg. Ihr werdet mit Erstaunen feststellen, dass ihr weniger, vielleicht sogar gar kein Wasser verschüttet.


Warum ist das so?

Das Geheimnis ist unser motorisches Gedächtnis. Ihr wisst ja, dass unser ganzer Körper vom Gehirn gesteuert wird. Wenn ihr also etwas trinkt, sagt das Gehirn zum Arm "Glas hocheben und zum Mund führen". Das geht alles so rasend schnell, dass es uns gar nicht bewusst ist, wie automatisch alles funktioniert.


Auch beim Tragen des Tabletts würde unser Gehirn unserem Körper die richtigen Signale geben. Wenn wir aber unser motorisches Gedächtnis ausschalten und uns vor lauter Angst, etwas zu verschütten, auch noch verkrampfen, kleckern wir mächtig. Legen wir den Schalter wieder um und achten nur darauf, nirgendwo gegenzulaufen und verhalten uns dabei so normal wie möglich, ist die Aussicht, nichts zu verschütten, sehr groß.


Probiert es aus. Ihr werdet staunen, wie einfach es auf einmal ist, mit einem Tablett zu laufen.






 


 
ON AIR
am Mikro:
Sendung:

Vorher lief:
Jetzt läuft:
Gleich läuft:
 
 

Bei Bremen Vier suchen:

Musiktitel suchen:

Tag: Zeit: :

 






Bild: