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Surftipps
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Alle Surftipps aus "Weltweit"
Weltweit | 20. Mai 2012
Doku über Fahrradkuriere in Brüssel
Was das Fahrradfahren angeht, leben wir im Bremen-Vier-Land ja schon in einem kleinen Paradies. Die meisten Radwege sind gar nicht so schlecht und viele Autofahrer wissen, dass es sie gibt, diese Menschen auf Fahrrädern. Das ist nicht überall so, ausgerechnet Brüssel, Hauptsitz der Europäischen Union gilt als sehr Radler-unfreundlich. Deshalb haben dort vor allem Radkuriere einen echt harten Job – und genau davon erzählt die zwanzigminütige Doku "Brussels Express" von Sander Vandenbroucke. Während die Stadt jeden Tag total von Autos verstopft wird, bahnen sich lebensmüde Radkuriere den Weg durch die Blechlawinen, andere Radfahrer sind kaum zu sehen. Karl-Heinz Pohl ist seit einigen Jahren Radkurier in Brüssel und erzählt davon, dass die Firmen zunächst gar nicht wussten, was er von ihnen wollte. "Sie dachten, ich wollte ihnen Fahrräder verkaufen."
Wer sich diese Doku angesehen hat, wird das Radfahren in Bremen wieder zu schätzen wissen :-)
Weltweit | 20. Mai 2012
40 Festivals in 40 Wochen!
Nach ihrem Buch "90 Tage 90 Betten" hat die Extrem-Couchsurferin Christine Neder sich ein neues ehrgeiziges Ziel gesetzt. Sie will 40 Festivals in 40 Wochen besuchen. Um dieses Projekt umzusetzen, hat sie ihr geregeltes Leben für ein Jahr an den Nagel gehängt. Dass Festivala nicht immer etwas mit Ausnahmezustand, Dosenbier, Zelten und viel lauter Musik zu tun haben, will sie mit ihren Berichten zeigen. So reist Christine Neder in der ganzen Welt umher und zeigt uns ihre Eindrücke. Vom Erdbeerfestival in Florida, einem Unplugged-Festival in der Schweiz oder einem Gourmet-Festival in Griechenland. Von einem Punkfestival in München bis Wacken in Schleswig-Holstein – die studierte Modedesignerin besucht sie alle und berichtet via Twitter, Facebook und in ihrem Blog. In Weltweit erzählt sie am Sonntag (20. Mai) ab 16 Uhr, wie sie auf die Idee für ihr Projekt gekommen ist und dass ihr Lieblingsfestival im Bremen-Vier-Land liegt!
Weltweit | 13. Mai 2012
Give me five, Pisa!
Wart ihr schon mal beim Schiefen Turm von Pisa? Und habt vielleicht sogar auch so ein Foto gemacht, so dass es aussieht, als ob ihr den Turm stützen würdet? Das geht ja ganz einfach: Mal stellt sich irgendwo vor den Turm und hält die Hand in genau dem Winkel hoch, dass es auf dem Foto tatsächlich so aussieht, als würdet ihr den Turm vorm Umfallen bewahren oder ihn umschupsen. So ein Foto machen nämlich ALLE, die beim Schiefen Turm von Pisa sind. Das sieht man auch ganz gut in diesem lustigen Video-Clip. Und dann kommt da auf einmal ein Typ anmarschiert, der alle ganz lustig High-Five-mäßig abklatscht... aber das schaut ihr euch am besten selbst an, schöne Idee:
Weltweit | 6. Mai 2012
Menschen in New York
Eine Leidenschaft von Fotograf Brandon Stanton: durch die Straßen von New York wandern und Menschen fotografieren. Auf seiner Website "Humans of New York" hat er bereits über 3.000 Foto-Porträts veröffentlicht. Wer noch nie in New York war, bekommt auf dieser Website einen tollen Eindruck, wie viele verschiedene (crazy) Menschen in dieser riesigen (crazy) Stadt unterwegs sind. Ein Mann im Schottenrock, eine Frau oben ohne, eine Seniorin im Liegerad, Kinder, die ihre Nasen an der Scheibe der U-Bahn plattdrücken – am besten, ihr schaltet in den Slideshow-Modus, lehnt euch zurück und stellt euch vor, ihr selbst würdet gerade die Stadt erkunden.
Weltweit | 6. Mai 2012
Mit einem Kicker durch Asien!
Mit einem Tischkicker sind die zwei Bremer Simon Striegel und Stefan Perlebach quer durch Asien gereist. Die Idee dahinter: "sich dort der Sprache des Fußballs zu bedienen, wo Worte als Kommunikationsmittel versagen sollten", also Fußball als alternativer Kommunikationsweg. Und dann kam doch alles noch ein bisschen anders. In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, lernten die beiden Studenten die achtjährige Muni kennen, die mit ihrer Familie in ärmsten Verhältnissen lebt. Diese Erfahrung war so prägend, dass Striegel und Perlebach kurze Zeit später das Projekt "Muni" ins Leben riefen, das Straßenkinder in Bangladesch unterstützen soll. Um die ersten Spendengelder einzusammeln, soll jetzt der weitgereiste Tischkicker versteigert werden. Vom 17. bis zum 25. Mai könnt ihr bei ebay mitbieten, alle Informationen dazu findet ihr auf ihrer offiziellen Website globekicker.de. Außerdem hört ihr am Sonntag (6. Mai) ab 16 Uhr in "Weltweit" ein Interview mit Simon Striegel und Stefan Perlebach.
Weltweit | 29. April 2012
Kuriose Deutschlandkarten
Die Kollegen von der Wochenzeitung "Die Zeit" gehen einer schönen Beschäftigung nach. Sie erstellen regelmäßig neue Deutschlandkarten, die sich eher ungewöhnlichen Themen widmen. Wer kommt schon auf die Idee, eine Karte mit Vornamen in Städtenamen zu erstellen? Bei uns im Norden hätten wir da den "Horst" in "Delmenhorst", "Achim" in "Achim" oder "Wilhelm" in "Wilhelmshaven" – eindeutig zu viele Männer, was übrigens auch für den Rest von Deutschland gilt. Auch schön ist die Karten-Visualisierung des Wortes "Fußballspielen". Wir im hohen Norden sagen "Fußballspielen" und manchmal auch "bolzen", im Ruhrgebiet ist eher "pöhlen" und "kicken" angesagt. Und von diesen Karten gibt's noch viel mehr, die tragen Titel wie "Autobahnstaus", "Skatspielende Deichkieker" oder "Die ältesten Bäume" – und wir können damit viele schöne Sachen über unser Heimatland lernen.
Weltweit | 5. April 2012
Sleeveface: Cover yourself!
Ihr habt noch alte LPs zu Hause? Dann ist dieser Surftipp GENAU das Richtige für euch! Eine Gruppe von Briten sammelt in einem Foto-Blog Bilder von Menschen, die sich Platten-Cover vors Gesicht halten und so den Eindruck erwecken, der Kopf auf dem Cover wäre der eigene. Profis ersetzen nicht nur den Kopf, sondern gleich mehrere Körperteile oder machen Gruppen-Cover-Bilder. Manchmal ist die Täuschung so perfekt, dass man das Cover auf den ersten Blick gar nicht sieht. Auch Weltweit-Moderatorin Jessica Liedtke konnte nicht wiederstehen und hat ein Sleeveface von sich gemacht – nunja, oder vielleicht eher ein Sleeve-Pants (siehe Bild). Wenn ihr es auch ausprobieren wollt, kilckt euch rein!
Weltweit | 25. März 2012
Was liegt gegenüber von ...?
Wenn man in Bremen ein Loch graben würde, ein ziemlich tiefes Loch, so tief, dass man auf der gegenüberliegenden Seite der Erde wieder herauskäme – wo würde man dann landen? Wer einen Globus zur Hand hat, könnte ahnen, dass es irgendwo in der Gegend um Australien sein müsste. Die Website "Map Tunneler" weiß es ganz genau, dort kann man sich nämlich genau das ausrechnen und auf einer Karte anzeigen lassen. Das Ergebnis ist nicht gerade sehr verlockend: Wir würden irgendwo im Nirwana des Pazifischen Ozeans auftauchen, südlich von Neuseeland. Um in Neuseeland zu landen, müsste man irgendwo in Spanien mit dem Buddeln beginnen. Wo man wohl landet, wenn man das Loch am Nordpol gräbt...?!
Weltweit | 25. März 2012
Aus einer anderen Dimension
Hatsune Miku heißt der neue Star der Japaner: keine Frau, kein Mann, nicht Fisch, nicht Fleisch – nicht mal Tofu! Das sagen wohl diejenigen, die nicht dahinter steigen. Die Japaner aber hypen und vergöttern Hatsune Miku: eine virtuelle Gestalt, die Konzerte gibt, die grundsätzlich ausverkauft sind, zu denen die Menschen aus den entferntesten Gegenden anreisen und für die sie viel Geld bezahlen.
Die computergenerierte Sängerin tritt mit ihrer ganz echten Band vor ganz echten Fans auf. Sie selbst, ebenso wie auch ihre Stimme, existieren aber lediglich im virtuellen Raum und entwickeln nicht durch Stimmbänder und gottgegebenen Klangkörper, sondern einzig durch technische Finessen ihre Klangkraft. Entstanden ist das Hologramm Hatsune Miku durch die für einen Software-Synthesizer entwickelte Gesangsstimme.
Ob gut oder schlecht sei mal dahingestellt – zumindest als "ganz speziell" kann's man's betiteln, so stehen lassen und die Macht der Bilder sprechen lassen:
Weltweit | 18. März 2012
Das Land der 10.000 Seen!
Da hat sich die Künstlerin Nicole Meyer aber viel vorgenommen: Sie will allen Seen im amerikanischen Bundesstaat Minnesota ein eigenes Logo basteln. Und das ist bei einem Bundesstaat, der auch das "Land der 10.000 Seen" genannt wird, eine ziemlich langwierige Aufgabe. Nach ihren eigenen Berechnungen wäre sie mit diesem Projekt über 27 Jahre beschäftigt. Scrollt euch ruhig mal durch ihre Logo-Reihe, da sind sehr schöne Bildchen für die Seen mit eher ungewöhnlichen Namen wie "Doughnut Lake", "Onion Lake", "Peanut Lake" dabei. Und mal sehn, wie lange Meyer tatsächlich durchhält.
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