Sonntag, 19. November 2017
Fahrradlampe [Quelle: Radio Bremen, Foto: Ulrike Kunze] Lupe

Welle + K + Nummer: so sieht das Zeichen für geprüfte Fahrradbeleuchtung aus.

Dunkle Jahreszeit

Fahrradfahrer: Licht an!

Es ist verdammt dunkel mittlerweile, wenn wir morgens die Räder satteln, um damit zum Kindergarten, zur Schule, zur Arbeit zu düsen. Dabei sollte eins unverhandelbar und ganz klar sein: Ohne Licht wird nicht losgeradelt!


Leicht unterschätzt man die Gefahr, nicht gesehen zu werden. Macht es euch bewusst: Alles, was ihr nicht seht, sieht euch auch nicht, wenn ihr unbeleuchtet fahrt! Also, Licht an!


Aber aufgepasst: Licht ist nicht gleich Licht, und wie so oft gibt es auch für verkehrstaugliche Fahrradbeleuchtung Vorschriften.


Fahrradlampe [Quelle: Radio Bremen, Ulrike Kunze]

Das Prüfzeichen ist direkt auf dem Gehäuse zu finden.

1. Prüfzeichen
Das ist meist direkt auf der Lampe leicht erhaben aufgebracht: eine wellenartige Linie, ein K und eine Zahl. Hat die Lampe dieses Zeichen nicht, entspricht sie nicht den Regeln.


2. Kein Blinklicht
Ja, es fällt auf. Ja, es sieht schick aus. Aber: es darf nicht. Eure Lampe ist sogar schon verkehrswidrig, wenn euer Licht die Blinkfunktion überhaupt besitzt.


3. Kapazitäts-Anzeige bei Batterielampen
Wichtig, damit ihr wisst, wie lange die Batterie noch hält und nicht auf halber Strecke im Dunkeln steht.


Fahrräder in der Dunkelheit [Quelle: ADFC/Oliver Tjaden]

Sehen und gesehen werden.

4. Beleuchtungsstärke: 10 Lux
Das ist nicht besonders hell, reicht gerade, um gesehen zu werden. Um selbst gut sehen zu können, braucht ihr eher 30 Lux.


Empfehlenswert sind grundsätzlich akkubetriebene Lampen, denn Batterien sind immer schnell leergelutscht – oder natürlich dynamobetriebene Lampen. Abnehmbare Fahrradbeleuchtung muss übrigens bei jeder Fahrt (also auch tagsüber) mitgeführt werden.


Und Vorsicht: Lasst euch nicht von vermeintlichen Schnäppchen locken. Anstecklampen mit Silikonclip oder ähnliche Varianten gibt's oft schon für kleines Geld, sie sind aber häufig keine straßenverkehrstauglichen und geprüften Fahrradlampen, sondern werden ganz gewitzt am scheinbaren Zweck vorbei als "Freizeitleuchten" oder ähnliches angeboten.


Reflektoren: vorne, hinten, rechts, links

Ebenso wichtig: die Reflektoren. Einige davon sind Pflicht, sonst kann bei einer Kontrolle eine Strafe von bis zu 35 Euro fällig werden. Diese hier gehören an jedes Rad:


- ein großer weißer Frontreflektor
- ein großer roter hinten
- gelbe an den Pedalen
- klassische oder moderne Speichen- oder Flankenreflektoren in den Rädern


Bremen Vier wünscht euch gute Fahrt!






 


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