Montag, 18. Dezember 2017
Fahrrad fahren [Quelle: Radio Bremen, Foto: Jonny Thumy] Lupe

Es spricht so viel dafür, einfach mal das Rad statt des Autos zu nehmen.

Rad statt Auto

9 Gründe für ein autofreies Leben mit dem Fahrrad

Klar, Fahrrad ist vernünftig. Klar, weniger Autofahren ist eine gute Sache, für die Gesundheit, für die Umwelt. Es gibt aber noch mehr Gründe, als jedem auf Anhieb einfallen, aufs Auto zu verzichten und konsequent Fahrrad zu fahren. Egal, ob man den Geldbeutel fragt, die Lebensqualität, die Mobilität, die Effizienz, das Lifestyleniveau oder das pure Vergnügen - es finden sich jede Menge Gründe, aufs Fahrrad umzusteigen. Wir haben die neun wichtigsten einmal durchargumentiert.




Als Anwalt für ein autofreies Leben haben wir den ADFC aufgerufen und uns ein ganz einseitiges Plädoyer für einen Lifestyle mit dem Fahrrad angehört. Hier sind neun wirklich gute Argumente.


 

1. Man tut etwas für die eigene Gesundheit

Gesünder mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Das schlagendste Argument, anstelle des Autos zum Fahrrad zu greifen, ist natürlich der Gesundheitsaspekt. Die Bewegung auf dem Rad wirkt sich nicht nur positiv auf den Bauchumfang aus, sondern auf die allgemeine Fitness und Gesundheit. Eine Studie aus Großbritannien hat erst kürzlich bestätigt, dass regelmäßiges Radfahren zur Arbeit das Risiko, an Krebs und Herzleiden zu erkranken, deutlich verringert. Die frische Luft und tägliche Konfrontation mit den Naturgewalten stärkt zudem die Abwehrkräfte und hält den Vitamin-D-Haushalt im Lot.


 

2. Man tut etwas für die Umwelt

Umweltbewusst mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Mehr öko als Radfahren geht nicht: Fahrradmobilität braucht keine fossilen Brennstoffe, und selbst bei der Herstellung sind viel weniger Rohstoffe nötig als bei einem Auto. In einer Zeit, in der Großstädte dauerhaft an zu hoher Feinstaubbelastung leiden, wird es höchste Zeit, aufs Rad umzusteigen. Auch kleine Transporte sind mittlerweile gut per Lastenrad zu erledigen. Und viele Städte bieten bereits günstige Ausleihmöglichkeiten an!


 

3. Man ist schneller

Schneller mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Das Rad ist das Fortbewegungsmittel Nr. 1 in der Stadt. Gerade zu Stoßzeiten kommt es regelmäßig zu Staus auf Deutschlands innerstädtischen Straßen. Das Fahrrad ist in der Stadt bis sechs Kilometer das schnellste Verkehrsmittel. Aber auch bei größeren Distanzen rückt das Rad immer mehr in den Fokus: Mit dem steigenden Verkauf von Pedelecs und dem geförderten Ausbau übergreifender Radschnellwege wird das Rad künftig auch bei mittleren und größeren Distanzen eine größere Rolle spielen. Ein großer Vorteil ist zudem das Parken direkt am Zielort - keine Parkplatzsuche und damit verbundene lange Fußwege vom Parkplatz zur Haustür.


 

4. Man spart Geld

Geld sparen mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Fahrradfahren kann sich auch positiv auf den Geldbeutel auswirken. PKW-Besitzer sind mit ständigen Kosten konfrontiert: Anschaffung, Versicherung, Benzin, TÜV... Ein Auto kostet im Monat (nach ADAC Kostenrechner, Beispiel: VW Golf) durchschnittlich 550 Euro. Bei einem Nettolohn von 2200 Euro pro Monat arbeitet der Autofahrer eine ganze Woche nur für sein Auto. Wie wäre es, die Kosten für die Mobilität auf weniger als die Hälfte zu senken und mit den so im Jahr gesparten 2700 Euro einen zweiten Urlaub zu machen?


 

5. Man spart Platz

Mehr Platz mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Deutschlands Städte werden immer voller. Da ist es nicht hilfreich, dass der Autobestand seit Jahren weiter steigt. Die Folge sind Unmengen an parkenden Autos, die unsere Straßen, Garagen, Radwege und Städte allgemein blockieren. Zum Vergleich: Auf einen Autoparkplatz passen ca. sechs bis acht Fahrräder.


 

6. Man hat mehr Fahrspaß

Fahrspaß und Lifestyle mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Zugegeben: ein sehr subjektives Argument. Aber wer kann gegen das Gefühl auf dem Rad sprechen, wenn einem der Wind durchs Haar weht und die Sonne ins Gesicht scheint? Das Fahrrad ist nicht nur ein Verkehrsmittel, es ist ein Stück Freiheit, Lifestyle und Weltanschauung!


 

7. Man liegt voll im Trend

Trendbewusst mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Radfahren ist so in wie nie: Immer mehr Rad-Initiativen sprießen aus dem Boden, kreative Protestformen wie die Critical Mass erobern die Straßen, Fernradwege werden ausgebaut, Fahrrad-Verkaufszahlen schießen in die Höhe, Lieferanten steigen aufs Lastenrad um und der Rad-Tourismus boomt. Es herrscht ein echter Fahrrad-Hype!


 

8. Man kann sich für Technik begeistern

Stilvielfalt mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Es gibt heute eine große Vielfalt an Fahrradtypen und für nahezu alle Bedürfnisse der Radler technische Lösungen. Von sportlich bis bequem. Von leicht bis Lastenrad. Selbst für Menschen mit körperlichen Einschränkungen gibt es viele Möglichkeiten: Dreiräder, Räder mit tiefem Einstieg, Handbikes etc.


 

9. Man schränkt trotzdem seine Mobilität nicht ein

Mobiler mit dem Fahrrad [Quelle: Radio Bremen]

Der Umstieg auf das Fahrrad bzw. der Verzicht aufs eigene Auto bedeutet mitnichten, seine Mobilität einzuschränken. Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel sind Ergänzungen zum Fahrrad, die auch wiederum technisch durch moderne Falträder unterstützt werden.


 

Thema im Programm: Bremen Vier, 14. Mai 2017, 16:10 Uhr



 


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