Dienstag, 28. Mai 2013
Fahrradabstellstation an einer Straße in Bremen [Quelle: Radio Bremen, Foto: Tammo Jans] Lupe

Die erste Anti-Klau-Maßnahme: Das Fahrrad ab- bzw. anschließen!

Radfahren!

Finger weg, das ist mein Rad!

Das Fahrrad kann noch so alt sein und wer weiß wie viele Macken haben – geklaut werden darf es deshalb noch lange nicht. Die Fahrraddiebstähle in Bremen sind nach Angaben der Polizei im vergangenen Jahr zwar deutlich zurückgegangen, aber es wurden immer noch über 5.000 Delikte dieser Art gemeldet. Die beste Anti-Klau-Maßnahme ist natürlich immer noch, das Fahrrad gut abzuschließen, mit einem stabilen Bügelschloss oder Panzerkabel zum Beispiel. Die wichtigsten Tipps zum Thema Fahrraddiebstahl haben wir hier für euch zusammengefasst.


Immer eine gute Sache: Registriert euer Fahrrad bei der Polizei! Damit verhindert ihr zwar nicht automatisch einen Diebstahl, aber es besteht immer die Chance, dass das Rad irgendwo wieder auftaucht – und dann dem richtigen Besitzer zugeordnet werden kann. Ein entsprechender Sticker am Rad könnte potentielle Diebe außerdem abschrecken, weil sie das Fahrrad dann nicht ohne weiteres weiterverkaufen können. Eine Fahrrad-Registrierung ist ganz einfach, man muss dafür noch nicht mal persönlich vorsprechen, sondern kann das Ganze direkt online erledigen:


 

Bei Diebstahl SMS!

Fahrradklau-App auf einem Mobiltelefon [Quelle: Radio Bremen]

Fahrradklau-App auf einem Mobiltelefon

Um Fahrräder vor Diebstahl zu schützen, hat der Bremer Tüftler Alexander Strübing eine spezielle Anti-Diebstahl-App entwickelt. Dafür bringt man einen Sensor ans Fahrrad an, der in dem Moment, in dem das Rad bewegt wird, eine Warn-SMS aufs Android-Handy des Besitzers schickt. Über die neue Anti-Klau-App berichten die Kollegen von buten un binnen:


 

Gemeinsam suchen

Ist das Fahrrad erst mal weg, kann man sich als unglücklicher Ex-Besitzer zunächst mal in der näheren Umgebung umschauen. Vielleicht war es ja nur ein Betrunkener, der sich das Rad mal kurz "geliehen" hat. Man könnte auch Flyer verteilen, um in der Nachbarschaft auf den Diebstahl aufmerksam zu machen, bei auffälligen Rädern könnte das sogar funktionieren. Oder aber man nutzt die sozialen Netzwerke – mit etwas Glück wird der Eintrag fleißig geteilt, je leidenschaftlicher die Verlustmeldung, desto größer meistens das Feedback. Claudius Holler aus Hamburg hat vor wenigen Wochen sein Fahrrad via Facebook als gestohlen gemeldet. Sein Post "Du A**** klaust es mir, direkt vor meinem hellerleuchteten Bürofenster in Hamburg Eppendorf am hellichten Tag. Wie dreist bist du eigentlich?" wurde über 13.000 (!) Mal geteilt, mehrere tausend User haben den Eintrag geliked. Das Rad ist aber leider trotzdem noch nicht wieder aufgetaucht.


Fahrradjäger bundesweit!

Das Fahrrad-Jäger-Jagdrevier [Quelle: Fahrradjäger.de]

Karte mit den geklauten Rädern

Im Netz gibt es verschiedene Portale, über die man sein Fahrrad als verloren melden kann. Eins davon hat der Rostocker Maschinenbaustudent Martin Jäger gegründet: fahrradjaeger.de. Hier werden gestohlene Fahrraddaten aus ganz Deutschland gesammelt und das entsprechende Rad damit "zur Jagd freigegeben". Eine Karte zeigt das "Jagdrevier", hier werden die verschiedenen Tatorte markiert und man kann sich die entsprechenden Infos und Fotos anzeigen lassen. Verifizierte Zahlen zur Erfolgsquote gibt es zwar nicht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!


 

Es hilft also alles nichts, ein gutes Schloss ist – wie eingangs bereits erwähnt – unverzichtbar. Der ADFC erläutert für den Kauf eines Fahrradschlosses die wichtigsten Kriterien:






 


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