Tipps und Infos
Schule aus – und dann?
Endlich! Nach jahrelanger Büffelei hält man ihn endlich in den Händen: den lang ersehnten Schulabschluss, in welcher Form auch immer. Aber was steht als nächstes auf dem Plan? Ausbildung? Studium? Wer noch nicht so recht weiß, wohin die Reise gehen soll, könnte die Zeit für einen Freiwilligendienst nutzen. Die wichtigsten Infos dazu haben wir hier für euch zusammengetragen.
Der Bundesfreiwilligendienst (BFD), ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ), ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) oder der europäische Freiwilligendienst (EFD) – es gibt viele Möglichkeiten, sich nach der Schule erst mal umzuschauen, bevor man sich für einen Beruf entscheidet. Bei den oben genannten Diensten bekommt man außerdem auch schon ein kleines Taschengeld ausgezahlt, so dass man nicht mehr hundertprozentig auf die Eltern angewiesen ist. FSJ und FÖJ starten immer zum 1. September, beim BFD und EFD ist der Starttermin vom jeweiligen Träger abhängig. Wer sich für einen der Dienste interessiert, darf nicht älter als 27 Jahre alt sein, beim EFD endet die Frist bei 25 Jahren. Die wichtigsten Rahmenbedingungen findet ihr hier in einer übersichtlichen Tabelle:
Außerdem gibt es inzwischen weitere Ableger: Neben einem sozialen oder einem ökologischen Jahr kann man sich auch für ein kulturelles oder sportliches Jahr entscheiden. Auf der Homepage der "Freiwilligendienste Bremen" findet ihre weitere Infos dazu.
Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst
Als vor einigen Jahren die Wehrpflicht und damit auch der Zivildienst abgeschafft wurde, befürchtete man in sozialen Einrichtungen, es würde nicht genügend Interessenten für den Ersatz "Bundesfreiwilligendienst" geben. Diese Sorge hat sich allerdings nicht bestätigt – im Gegenteil: mancherorts gibt es sogar zu wenig Stellen. Die Kollegen von der Tagesschau haben nach einem Jahr Bundesfreiwilligendienst im Sommer 2012 Bilanz gezogen:


![Illustration Ehrenamt [Quelle: ARD] Illustration Ehrenamt [Quelle: ARD]](/bremenvier/programm/themen/ehrenamt100_v-viertopteaser.jpg)