Mittwoch, 23. Mai 2012
Chrissie im Amundsen-Pelz [Quelle: Collage Bremen Vier] Lupe

Chrissie Loock macht's wie Polarforscher Roald Amundsen – und zieht sich warm an!

Kälteeinbruch

Anti-Gefriertipps: Zwiebellook und sonnige Gedanken

Es ist schweineka-ka-ka-kalt im Bremen-Vier-Land! Reporterin Chrissie Loock hüllte sich in Robbenfelle und Merinomützen und begab sich in den zu diesem Zeitpunkt kältesten Ort des Sendegebietes: Osterholz-Scharmbeck hatte am Morgen des 31. Januar 2012 gefühlte -20°C, tatsächlich waren es zwar "nur" etwa -9°C, aber auch die reichten, um dem Boden eine weiße Fusseldecke aus Reif überzulegen und euch ordentlich zum Bibbern zu bringen.


Wo das ganze Bremen-Vier-Land gerade sowieso über Einbrüche spricht - einer hat zumindest mal pauschal alle erwischt: Der Kälteeinbruch lässt uns Lammfellsohlen in die Stiefel stopfen, den Schal lieber in noch in einer Biege mehr um den Hals legen, das Weihnachten 2002 geschenkte Angora-Hemdchen doch noch mal aus der Altkleiderkiste hervorkramen. Kurz gesagt: hier isser, der Winter, in Form von Hoch "Cooper"!


Bremen Vier präsentiert: den Winter 2012!

Schmierige 8 °C? Wollen wir nicht, hat nix mit Winter zu tun! Wozu haben wir denn Jahreszeiten, Wollpullover und Funktionsjacken?! Und Rodeln und Eislaufen wollten wir ja eigentlich auch noch!


Ansgar Guse sprach mit dem Kälte-Experten Thomas Schmidt von der Neumayer-Station in der Antarktis, der mit einigen winddichten Tipps herausrückte.


"Ich empfehle das Zwiebelprinzip!"

Ein Erkälteter rührt in einer heißen Zitrone. [Quelle: Radio Bremen, Foto: Tammo Jans]

Ein heißer Tee wirkt Wunder!

Thomas Schmidt muss es wissen, denn er wohnt da, wo kurze Hosen nur als Putzlappen ihren Dienst tun: in der Antarktis. Er empfiehlt: Gute Schuhe in Kombi mit dicken Socken und den verschrieenen langen Unterhosen schützen vor Eisbeinen und -füßen, Heißgetränke heizen von innen auf, aber auch Limonaden tun dieses durch die Energiezufuhr mit schnellem Zucker.


Eure Tipps gegen Kälte

Wie stellt ihr euch Hoch Cooper und den von ihm mitgebrachten Temperaturen entgegen? Nicole postet auf Facebook, dass jetzt zwei Strumpfhosen ihre Beine umspielen und Jule schwört auf den - auch von Kältekenner Thomas Schmidt empfohlenen - Zwiebellook.


Bis auf die unter euch, die noch im Schlafanzug im Bett liegen oder sich in den Urlaub in wärmere und wärmende Gefilde aufmachen, sind wir wohl ungeteilt der Ansicht, dass "mehr" in diesen Tagen auch tatsächlich einmal "mehr" ist.


Um es mit Anjas Facebook-Kommentar zu sagen: "Alles ist besser als der Sch...regen!" Wir freuen uns über schönes eisekaltes und dem Januar und Februar sehr angemessenes Winterwetter!






 


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