Dienstag, 28. Mai 2013
Screenshot Shop-Startseiten [Quelle: Collage: Radio Bremen] Lupe

In vielen Shops wird noch mit einer pünktlichen Lieferung geworben

Weihnachten 2012

Jetzt aber schnell: Last-minute-Shopping im Netz!

Was für ein Chaos da draußen: Die Innenstädte und Weihnachtsmärkte sind total überfüllt, alle Geschenke weggekauft. Okay, ganz so schlimm ist es noch nicht, aber anstrengend ist so ein Stadtbummel in diesen Tagen schon. Umso besser, dass man sich seine Geschenke auch online bestellen kann. Noch. Wir haben die wichtigsten Online-Shopping-Tipps für euch.


Zunächst solltet ihr bei eurem Online-Weihnachtseinkauf checken, ob die Ware überhaupt noch rechtzeitig geliefert werden kann. Das könnte nämlich bei Online-Portalen wie Dawanda oder Etsy schon schwierig werden, wenn man seinen Einkauf zum Beispiel per Vorkasse zahlen soll. Außerdem sind einige Privat-Verkäufer sicher nicht so schnell mit der Abwicklung wie die Profis. Bei vielen großen Shops wird auf der Startseite direkt ein Countdown angezeigt, bis wann die Bestellung spätestens eingegangen sein muss, damit sie noch pünktlich zum Fest geliefert werden kann. Um ganz sicher zu gehen, habt ihr jetzt auch noch die Möglichkeit, euch die Sachen per Expressversand schicken zu lassen – das kostet allerdings extra. Und nicht vergessen: Wenn ihr bei der zur Zeit der Paketzustellung nicht zu Hause sein solltet, müsst ihr mindestens noch einen Tag einrechnen, um es von der nächsten Poststelle abzuholen. Diesen Zeitverlust könntet ihr umgehen, indem ihr euch eure Post an eine Packstation liefern lasst.


Zu spät, zu spät

Schlechte Nachricht für alle, die zu Weihnachten noch ein selbstgestaltetes Fotobuch verschenken wollten: Da sind die Fristen bei den meisten Anbietern verstrichen. Alternativ könntet ihr versuchen, euch ein paar Standard-Fotos zu bestellen und daraus einen kleinen Gutschein zu basteln – und das Fotobuch im neuen Jahr nachreichen.


Siegel bieten Sicherheit

Screenshot Gütesiegel [Quelle: BSI]

Grundsätzlich gibt es beim Online-Shopping einige Dinge, die ihr beachten solltet: die so genannten Güte-Siegel zum Beispiel. Experten aus Politik und Wirtschaft geben eine Empfehlung für vier Siegel:

1. Trusted Shops
2. TÜV Süd Safer Shopping
3. Internet Privacy Standards
4. Geprüfter Online-Shop


Diese Siegel habt ihr bestimmt auch schon mal gesehen, hier erfahrt ihr mehr darüber:


Natürlich ist ein Siegel keine Garantie dafür, dass beim Einkaufen auch wirklich alles reibungslos klappt, aber zumindest wurden Shop und die Bestellprozesse schon mal unabhängig geprüft und für gut befunden.


Umgekehrt bedeutet das aber nicht, dass ein Shop ohne Siegel unseriös ist. Im Netz gibt es viele kleine Shops, bei denen man ganz entspannt bestellen kann. Wichtig ist dabei immer, dass man sich die Kontaktdaten von dem Laden näher anschaut. Gibt es eine Telefonnummer, die ich (hoffentlich kostenlos) anrufen kann, wenn es Probleme gibt? Werden die möglichen Zusatzkosten gut sichtbar dargestellt oder verstecken sie sich im Kleingedruckten? Deshalb sollte man sich als Käufer auch unbedingt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen.


Wer einkauft, muss auch zahlen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Online-Einkäufe zu bezahlen. Die meisten Verkäufer bieten eine Bezahlung per Vorkasse, Kreditkarte oder Lastschrifteinzug an. Dabei birgt die Vorauskasse die größten Risiken. Wenn die Ware nicht geliefert wird oder beschädigt ist, wird es für den Käufer unter Umständen schwierig, sein Geld zurückzubekommen. Das ist beim Lastschrifteinzug anders: Sollte etwas nicht stimmen, könnt ihr die Lastschrift bei eurer Bank widerrufen. Wer per Lastschrift zahlt, sollte unbedingt darauf achten, dass die Kontodaten nur verschlüsselt im Browser übertragen werden. Das erkennt ihr daran, dass in der Browserleiste oben oder unten ein kleines gelbes Schloss zu sehen und ein https:// zu sehen ist. Wer per Nachnahme zahlen möchte, muss meistens eine zusätzliche Gebühr zahlen. Einkäufe auf Rechnung sind oft nur für Stammkunden möglich.


14 Tage Rückgaberecht

Beim Online-Shopping gibt's Vor- und Nachteile. Ein Nachteil ist, dass man sich die Ware nur auf Fotos ansehen und nicht anfassen kann. Das soll aber durch das Rückgaberecht ausgeglichen werden. Wer online bei gewerblichen Anbietern einkauft, darf die Ware ohne Angabe eines Grundes innerhalb von zwei Wochen wieder zurückgeben, und der Händler ist verpflichtet, das Geld zurückzuerstatten. Die Rückgabe-Frist beginnt mit dem Erhalt der Ware, nicht mit der Bestellung. Davon ausgenommen sind zum Beispiel versiegelte CDs, da solltet ihr noch mal gesondert auf die Angaben des Verkäufers in seinen AGB achten. Dasselbe gilt für Transaktionen bei Ebay, hier gelten für gewerbliche Händler zwar grundsätzlich dieselben rechtlichen Rahmenbedingungen wie in herkömmlichen Shops – ihr solltet euch aber immer die individuellen Widerrufs- oder Rückgabebelehrungen durchlesen.


Selber Geschenke verschicken!

Wie oben im Artikel bereits angedeutet: So langsam wird's mit dem Verschicken von Geschenken knapp. Das gilt auch für euch, wenn das Päckchen für Tante Anni noch rechtzeitig zu Weihnachten eintrudeln soll. Oder ihr die Weihnachtsgrußkarten immer noch nicht in den Kasten geworfen habt. Deshalb haben wir euch hier die Weihnachtsfristen laut Angaben der Zusteller aufgelistet:


Die Fristen der Zusteller

AnbieterInlandEuropaEU und SchweizWelt
DHL22. Dezember10. Dezember17. Dezember3. Dezember
Hermes21. Dezember14. Dezember--
GLS19. Dezember14. Dezember--
DPD19. Dezember11.-18. Dezember--
UPS19. Dezember15. Dezember-15. Dezember




 


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