Dienstag, 28. Mai 2013
Eine Windkraftanlage, Geldscheine und das Wort Energiewende [Quelle: Radio Bremen, Foto: Montage] Lupe

Die Energiewende wird uns alle was kosten

Service

Da hilft nur noch eins: Stromsparen!

Deutsche Verbraucher müssen sich auf weitere Strompreiserhöhungen einstellen. Der Grund: Die Ökostrom-Umlage wird um fast 50 Prozent auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Mit der Anhebung sollen die gestiegenen Kosten zum Ausbau von regenerativen Energien auf die Stromkunden umgelegt werden. Da bleibt uns als Verbraucher eigentlich nur noch eins: Wir müssen Strom sparen.


Nur wer weniger Strom verbraucht, kann auf Dauer seine Kosten senken. Es ist also dringend an der Zeit, dass wir unser Verhalten als Verbraucher mal genauer unter die Lupe nehmen. Beginnen wir mit ein paar grundlegenden Tipps in Sachen Stromsparen:


Das Effizienz-Alphabet

Wer Strom sparen will, muss auf die Effizienzklasse der Geräte achten. Aber Achtung: A ist da nicht gleich A. Beim Fernseher, bei Lampen und Backöfen ist "A" tatsächlich die Bestnote, bei Kühl- und Eisschrank, Geschirrspüler und Waschmaschine müssen aber laut Verbraucherzentrale dafür schon drei Pluszeichen hinter dem A stehen. Geräte mit "A" und "A+" sind vergleichsweise Stromschlucker!


Stromschlucker Kühlschrank

Die bekannte Binsenweisheit ist: Der Kühlschrank sollte nicht neben dem Herd oder dem Geschirrspüler stehen. Aber wusstet ihr, dass es sogar Strom spart, wenn man ihn vor direktem Sonnenlicht schützt? Je kühler der Kühlschrank steht, desto weniger Strom verbraucht er. Allerdings wird sich das auf der Stromrechnung vermutlich nur im Centbereich bemerkbar machen.  


Strom abstellen

Wir wissen es alle: Der Standby-Betrieb ist eine der Stromspar-Todsünden. Deutschlands private Elektrogeräte fressen jährlich fünf Prozent unseres Stroms – fürs Nichtstun! Aber mal ehrlich: Wer geht morgens schon durch die Wohnung und zieht alle Stecker? Macht euch das Leben leicht und besorgt euch Steckdosenleisten mit An- und Ausschalter. So spart ihr jährlich bis zu 100 Euro.  


Alltagstipps

Einfach mal die Treppe benutzen statt den Aufzug zu rufen. Und beim Kochen immer den Deckel auf dem Topf lassen, so spart ihr nicht nur Strom, sondern verkürzt auch gleichzeitig die Garzeit.


Hilfreiche Websites

Welche Geschirrspülmaschine ist denn nun wirklich energiesparend und umweltfreundlich? Wie viel Energie verbraucht ein Trockner? Da kann euch vielleicht das Forschungsprojekt "EcoTopTen" weiterhelfen. Hier werden Produkte analysiert und anhand der Ergebnisse Kaufempfehlungen ausgesprochen, die aus Umwelt- und Kostensicht sinnvoll sind.


 

Screenshot Website [Quelle: Initiative Energie Effizienz]

Auch die "Initiative Energie-Effizienz" informiert über energiesparene Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Computer oder Notebooks. Außerdem könnt ihr hier auch direkt einen Online-Stromsparcheck machen. Einen weiteren Stromspar-Check findet ihr auch beim Deutschen Energieberater-Netzwerk.






 


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