Dienstag, 28. Mai 2013
Eine telefonierende Frau [Quelle: Radio Bremen] Lupe

Manchmal hilft es schon, wenn jemand einfach nur zuhört

Service

Hilfe per Telefon und Internet!

Seit 50 Jahren klingelt bei der Bremer Telefonseelsorge das Telefon, die Anrufer tragen oft große Probleme mit sich herum: Sucht, Selbstmordgedanken, finanzielle Sorgen. Für jüngere Menschen gibt es einige spezielle Hilfsangebote – unsere Reporterin Grit Thümmel hat sich einen Überblick verschafft.


In Bremen ist das Jugendschutztelefon die erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche. Es ist rund um die Uhr besetzt. Aber es gibt auch Vereine, die Sorgentelefone geschaltet haben. Zum Beispiel die "Nummer gegen Kummer", hier rufen allein aus Bremen mehr als 10.000 Menschen im Jahr an.

Kinder- und Jugendschutz-Telefon (Jugendamt Bremen)
0421 - 6 99 11 33
Tag und Nacht


Kinder- und Jugendtelefon (Nummer gegen Kummer e.V.)
0800 - 111 03 33 (gebührenfrei)
montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr


Nummer gegen Kummer
0800 111 0 333, Mo bis Sa 14 bis 20 Uhr, kostenlos


 

Viele Einrichtungen haben sich spezialisiert: Die Beratungsstelle Schattenriss konzentriert sich auf den Bereich sexuellen Missbrauch. Das Mädchenhaus Bremen kann zum Beispiel Notunterkünfte vermitteln. Für Jungen gibt es ein Not-Telefon vom "Bremer Jungenbüro".


Mädchennotruf (Mädchenhaus Bremen e.V.)
0421 – 34 11 20
Tag und Nacht


Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.
Psychologische Beratungsstelle
0421 – 15 18 1


Schattenriss e.V.
Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen e.V.
0421 – 61 71 88


Bremer Jungenbüro
0421 – 59 86 51 60


Trauerland - Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche e.V.
(0421) 34 36 68


 

Support im Netz!


Auch im Internet findet man seriöse Unterstützung, zum Beispiel bei jugend-notmail. Dort kann man seine Probleme anonym schreiben und bekommt innerhalb von 24 Stunden eine Antwort.


 

Bundesweit gibt es viele Hotlines zu Cyber-Mobbing, Partydrogen, Ess-Störungen oder Sex-Sucht. Bevor man dort anruft, sollte man aber checken, ob die Telefonnummer kostenfrei ist bzw. welche Kosten entstehen würden. Ob ein Anruf wirklich weiterhilft, kann man vorher natürlich noch nicht sagen, aber es ist vielleicht schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Manchmal hilft es ja auch schon, wenn einem einfach mal jemand zuhört. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Angebote:


Bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline der BZgA
01805/313031 (gebührenpflichtig 0,14 €/min)


Medien- und Onlinesucht
Telefonberatung der gleichnamigen Stiftung in Lüneburg
abends 19-20 Uhr 041318544783


Rauchausstiegsberatung der BZgA für Jugendliche und Erwachsene
01805 31 31 31 (gebührenpflichtig 0,14 €/min)


Cybermobbing-Telefonberatung für Kinder und Jugendliche
kostenloses Sorgentelefon, Träger ist der Verein Nummer gegen Kummer e.V., gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche, Missbrauch, sexualisierte Gewalt, Cybermobbing
Träger: Stiftung Deutsche Kinder-, Jugend- und Elterntelefone
0800 - 111 0 333 (kostenlos)


Mädchen und junge Frauen mit türkischem Migrationshintergrund (Suizidgefährdung, psychische Schwierigkeiten), an der Charité Berlin
Hotline 01805 - 227707






 


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