Bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen

Stellen Sie sich mal vor, Ihre Arbeitswoche erstreckt sich über 7 Tage – inklusive 24 Stunden Rufbereitschaft. Sie haben eine exzellente medizinische Ausbildung und sind nicht selten auch noch Seelsorger und Familienhelfer in einer Person. Sie verdienen aber weniger, als wenn Sie Büros putzen würden. Und als Dank dafür, müssen Sie auch noch hohe Beiträge an Ihre Haftpflichtversicherung bezahlen, denn wenn Sie einen Fehler machen, könnte das einen, vielleicht sogar zwei Menschen das Leben kosten. Klingt nicht sexy? Man nennt das Hebamme. Kein Wunder, dass immer weniger Menschen diesen Beruf ergreifen wollen. Wie man das ändern könnte, darüber spreche ich heute, am Internationalen Tag der Hebammen mit der Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk.
  • Autor/-in:Anja Goerz
  • Länge:4:55 Minuten
  • Datum:Freitag, 5. Mai 2017
  • Sendereihe:Nordwestradio