Fakten: Vom Fell zur Kleidung

Der Verlust von Fell am menschlichen Körper machte ihn agiler und er konnte besser schwitzen. Das war sinnvoll im heißen Afrika, vor allem bei der Hetzjagd. Mit der Kleidung kompensierte Homo Sapiens diesen damit verbundenen Nachteil des Frierens. Eines der ältesten, nachweisbaren Kleidungsstücke wurde vor ungefähr 23.000 Jahren gefunden, zusammengenäht aus 400 Eichhörnchenfellen. Den Kleiderschrank gibt es erst seit vielleicht 600 Jahren. Im Schnitt gibt jeder Haushalt 105 Euro monatlich für Klamotten aus. 2016 konnte der Einzelhandel 64 Milliarden Euro umsetzen. Fakt ist aber auch, dass alle Haushalte zusammen genommen knapp 13 Milliarden Euro aus dem Fenster werfen. Denn jedes fünfte Kleidungsstück landet neuwertig auf dem Müll oder im Altkleidercontainer.
  • Autor/-in:Jens Schellhass
  • Länge:1:30 Minuten
  • Datum:Sonntag, 10. September 2017
  • Sendereihe:Bremen Zwei