Wenn Tote singen

Die Jazzsängerin Ella Fitzgerald, begleitet vom London Symphony Orchestra – "Someone To Watch Over Me" heißt das gerade veröffentlichte Album. Keine Aufnahme aus dem Archiv, sondern eine Produktion frisch aus dem Studio. Allerdings ist Ella Fitzgerald schon Mitte der neunziger Jahre verstorben. Das Orchester begleitet die Sängerin sozusagen posthum. Hat sowas künstlerisch einen Wert? Ist ein solches Jonglieren mit den Stimmen von Toten nicht mehr als fragwürdig: eine Art von kommerzieller Ausschlachtung, die von "moralischer" Ignoranz zeugt?
  • Autor/-in:Arne Schumacher
  • Länge:6:11 Minuten
  • Datum:Donnerstag, 5. Oktober 2017
  • Sendereihe:Bremen Zwei | Bremen Zwei
  • Beitragsreihe:Popkultur