Der französische Pavillon

Seit 1976 begrüßt die Frankfurter Buchmesse in jedem Jahr ein Land oder eine Region als ihren Ehrengast. Nach Flandern und den Niederlanden präsentiert sich auf der Bücherschau 2017 Frankreich als Ehrengast dem internationalen Messepublikum. Literaturexpertin Silke Behl ist für uns auf der Buchmesse und hat sich den französischen Pavillon angesehen. Sozusagen das französische Herzstück auf der Messe. Der Blick in den französischen Pavillon zeigt "Völkerverbindendes": deutsche Bücher, die ins Französische übersetzt worden sind, eine moderne Transparenz – luftige Regale, ohne Firlefanz – die reine "Konzentration auf die Bücher und das Wort", erzählt Silke Behl. Im Zentrum stehe eine nachgebaute Gutenberg-Druckerpresse, auf der Autoren Texte drucken. Auffällig sei auch der "enorme Platz, den die Kinder- und Jugendliteratur einnimmt", das "ist alles sehr überzeugend". Der Pavillon stehe für die "Freiheit des Wortes, die Kraft des Wortes und für die Werte von Gleichheit und Brüderlichkeit".
  • Autor/-in:Silke Behl
  • Länge:5:50 Minuten
  • Datum:Donnerstag, 12. Oktober 2017
  • Sendereihe:Bremen Zwei