Baby überlebt Erkrankung
Wenn Eltern erfahren müssen, dass ihr Kind im sterben liegt, gibt es nichts Schlimmeres. Niklas wurde im Klinikum Bremen-Mitte geboren und lag auf der Frühchenstation als er mit dem gefährlichen Darmkeim infiziert wurde. buten un binnen hat ein Jahr danach mit den Eltern gesprochen.
Noch wissen die Eltern nicht was mit ihrem Kind geschehen wird
Im November vergangenen Jahres schien es nicht selbstverständlich, dass Niklas seinen ersten Geburtstag feiern würde. Er kam am 15. Oktober 2011 auf der Frühgeborenenintensivstation im Klinikum Mitte zur Welt, drei Monate zu früh. Nach drei Tagen auf der Frühgeborenenstation ging es ihm plötzlich immer schlechter, er hatte sich mit dem gefährlichen Darmkeim Klebsiella infiziert. "Wenn eine Mama das mitkriegt, dass ihr hilfloses Baby da liegt und blau anläuft, dann ist das schon sehr herzzerreißend“, so die Mutter, Beate Steffens. Der Vater, Maik Steffens, erzählt uns, „dann hat uns der Arzt beiseite genommen und uns geschildert, dass es um ihn richtig schlecht steht und er nur eine Chance von 30 zu 70 Prozent zu Überleben hat. "Kurze Zeit später hatte er aufgehört zu Atmen und wurde an die künstliche Beatmungsmaschine gesetzt. Die Ärzte erzählten uns, dass er im Sterben liege.“
Klebsiellen
Klebsiellen sind für gesunde Menschen harmlos, sie können jedoch zu Lungenentzündungen oder Krankenhausinfektionen führen. Da bei Frühchen das Immunsystem schwach ist, können viele normale Bakterien wie die Klebsiellen neben der normalen Besiedlung auch zur Infektion führen.
Video: Eltern über den Keimausbruch vor einem Jahr
Einstellungen, Infos und Kommentare
Es stellte sich heraus, dass der Keim schon länger auf der Station war als bisher angenommen wurde. Während der Keimausbruch zum öffentlichen und politischen Ereignis wird, kämpfen Niklas Eltern um das Leben ihres Kindes und erleben mit gemischten Gefühlen, wie der Druck auf die Ärzte und Pflegern lastet. Dass der Keim schon Wochen vor Nicklas Geburt da war, wussten die Eltern nicht. „Nachdem Nicklas auch an dem Keim erkrankt war, haben wir viel Live miterlebt, was die Schwestern und Ärzte leisten mussten. Sie haben sich quasi eingeschlossen und die ganze Zeit gearbeitet für die Kinder.“, so der Vater. Nach außen war die Welt schwierig und negativ für das Personal, „Man hat die Anspannung gemerkt und Krisengespräche mit den Eltern und Ärzten gehabt.“
Inzwischen gibt es keine Geburtsklinik mehr im Klinikum Bremen Mitte, die Station wurde nach einer kompletten Sanierung endgültig dichtgemacht. Wie der Keim auf die Station gekommen ist, ist noch immer nicht geklärt. Allerdings gab es massive Kritik im Bezug auf Hygiene und Reinigung. Der Vater äußert sich dazu wie folgt: "Man kam rein durch die Schleuse, hat sich desinfiziert, hat Handschuhe und Kittel angezogen, das wirkte auf mich alles sicher und sauber. Auch von Kind zu Kind wurden Handschuhe und Kittel gewechselt", beobachtete er. "Das einzige was wir gesehen haben ist, dass eine Putzfrau durch die ganze Etage wanderte und auch durch die Quarantäne gelaufen ist."
Heute geht es Niklas wieder gut
Trotz aller Erfahrungen, Irritationen und Ängste überwiegt bei den Steffens die Dankbarkeit gegenüber dem Personal. Schließlich hat es ihren Sohn wieder gesund gemacht. Ihr Sohn hatte offenbar jede Menge Lebenswillen oder vielleicht auch nur Glück. Niklas der Kämpfer, so nannten ihn die Pfleger damals vor einem Jahr.
Mehr Informationen zur Keimaffäre in unserem Online-Dossier:
Dossier: Keime in Bremer Klinik
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