12. März 2013, 10:00 Uhr | Arte
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Ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami in Japan im März 2011 brach ein Team von Geologen, Biologen und Ozeanografen auf, um zu ergründen, wie dieser Tsunami entstanden ist und warum er so verheerend war. Das Forschungsschiff war vier Wochen lang mit 25 Wissenschaftlern vor der Küste Japans unterwegs.
Ein Jahr nach der Katastrophe suchen Forscher nach den Ursachen
Seit Beginn der japanischen Tsunamiaufzeichnungen hat es noch keine Tsunamiwelle gegeben, die auf dem japanischen Festland so verheerende Zerstörungen anrichtete, wie die Welle nach dem Tohoku-Beben im März 2011. Das Epizentrum dieses Bebens lag etwa 370 Kilometer nordöstlich der Megastadt Tokio.
In den ersten sechs Monaten nach dem Beben wurden auf den japanischen Inseln mehr als 19.000 Tote registriert. Noch bis heute werden mehrere Tausend Japaner vermisst. Rund eine halbe Million Menschen mussten evakuiert werden. Die Meiler des Atomkraftwerkes von Fukushima standen fünf Meter unter Wasser. Die Ursache der Welle, ein Erdbeben, war schnell erkannt. Nicht beantwortet werden konnte die Frage, wie und wodurch sie entstand. Und warum war sie höher als alle vorhergehenden Tsunamis?
Genau ein Jahr nach der Naturkatastrophe brach ein internationales Team von Geologen, Biologen und Ozeanografen auf, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Das deutsche Forschungsschiff "Sonne" ist ein schwimmendes Labor mit hochsensiblen Geräten an Bord, um in 2.000 bis 4.000 Metern Tiefe die genauen Ursachen der Katastrophe zu erforschen. Das Ziel: In Zukunft besser und schneller auf Tsunamiwellen reagieren zu können.
Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise und zeigt bisher unbekannte Bilder der Tiefsee.
Info: Produktionen
![TV-Kamera im RBTV-Studio [Quelle: Radio Bremen, Sebastian Ruholl] TV-Kamera im RBTV-Studio [Quelle: Radio Bremen, Sebastian Ruholl]](/fernsehen/produktionen/kamera104_v-mediateaser.jpg)
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