8. Mai 2013, 18:25 Uhr | Arte
Road-Movie
Am Steuer sitzen Monsieur Landry und andere Inselbewohner, die den Zuschauer mitnehmen, in ihre madagassische Lebenswirklichkeit: Ein dokumentarisches Road-Movie in die Wunderwelten eines Inselstaates, dessen Verkehrssystem ganz entschieden auf ein überall sonst auf der Welt längst verlassenes Relikt der 1960er und 70er Jahre aus Frankreich setzt: den alten, klapprigen, Renault 4, dem offiziellen Taxi auf Madagaskar.
Die R4 fahren, wenn sie fahren als Taxis über Land und durch die Städte, tauchen am Strand und auf der Hochlandstraße auf, stecken im Stau oder gerade mal wieder in der Werkstatt.
Mit dem R4 durch Madagaskar, am Steuer Monsieur Botobebe und andere Inselbewohner, die uns mitnehmen in ihre Familien und ihre Lebenswirklichkeit.
Der Taxistand direkt am Markt.
Familie auf dem Markt
R4 mitten zwischen Marktfrauen und Waren.
Der R4 ist das offizielle Taxi auf Madagaskar.
Blick über Antananarivo
Mechaniker mit alten R4-Karossen
Im Hauptdorf Ambodifotatra zuckeln Zebu-Karren und Fahrräder an parkenden Taxis vorbei.
Auf Madagaskar fahren sie noch tausendfach: in stumpfen Grün- und Rottönen, verblichen zwar und längst dutzendfach aus ihren verschrotteten Brüdern zusammengeschraubt, aber sie fahren.
R4-Karosserien zum Ausschlachten
Auf Madagaskar sind die R4 mehr als 30 Jahre alt – nostalgische Relikte aus den Zeiten der Französischen Kolonisation.
Madagaskar ist nicht nur einer der ärmsten Staaten Europas, sondern auch einer der schmutzigsten – zumindest, was die Abgase in der Hauptstadt Antananarivo betrifft.
Auch ein Mechaniker braucht mal eine Pause.
Beeindruckende Landschaft Madagaskars
Ziegelofen auf einer kleinen Insel.
Als Deutscher staunt man nicht schlecht, dass die Kiste überhaupt noch fährt. Tut sie auch nicht, jedenfalls nicht so häufig wie hier, in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, wo das überall sonst längst ausgestorbene, revolutionäre Relikt allgegenwärtig ist. Denn hier, in der ehemaligen französischen Kolonie, fahren sie noch tausendfach: in stumpfen Grün- und Rottönen, verblichen zwar und längst dutzendfach aus ihren verschrotteten Brüdern zusammengeschraubt, aber sie fahren (wenn sie fahren) – und zwar als Taxis über Land und durch die Stadt. Winden sich durch die Serpentinen der Hochlandstraßen, stecken im Stau oder gerade mal wieder in der Werkstatt. Sie werden von ihren Besitzern gehegt und gepflegt, geputzt und nachlackiert.
Die Geschichten der Autos erzählen viel über die Lebensverhältnisse und Chancen hier. Seinen Renault 4, Baujahr 1969, besitzt Monsieur Landry seit 27 Jahren. Nicht nur er liebt dieses Auto: Hoher Radstand und weiche Federung machen den Wagen zu einem perfekten Gefährt für die unglaublichen Straßen der Insel. Und kostengünstig ist es auch: Mit dreißig Litern Benzin schaffe das Auto zweihundertfünfzig Kilometer. Das stellt Monsieur Rivel unter Beweis und nimmt uns mit, über eine der gefährlichsten Strecken Madagaskars, ins 150 km östlich der Hauptstadt gelegene Andasibe. Hier treffen wir auf eine andere Welt: wild und laut geht es zu im Wald von Andasibe. Lemuren schreien, markieren ihr Gebiet, Schlangen und Echsen suchen Schatten unter der Vielfalt der Baumarten Madagaskars. Über 80 Prozent der Flora und Fauna hier findet sich nur auf Madagaskar. Eine von vielen Geschichten, die links und rechts der Piste auf die Fahrgäste warten.
Info: Produktionen
![TV-Kamera im RBTV-Studio [Quelle: Radio Bremen, Sebastian Ruholl] TV-Kamera im RBTV-Studio [Quelle: Radio Bremen, Sebastian Ruholl]](/fernsehen/produktionen/kamera104_v-mediateaser.jpg)
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