16. März 2013, 18:45 Uhr | RB TV
Die Reportage
Styropor als Fassadendämmstoff ist häufig das Material der Wahl, wenn Häuser wärmegedämmt werden sollen. Doch das kann verheerende Folgen haben: für das Raumklima und auch im Brandfall. Nach wie vor ist die Frage: Wer profitiert wirklich von ständig verschärften Energiesparverordnungen?
Ein Bausachverständiger untersucht eine abgebrannte Fassade in Frankfurt. Die Dämmplatten aus Polystyrol hatten Feuer gefangen. Reste der Brandriegel aus Mineralwolle kleben noch am Beton. Die Flammen konnten sie nicht aufhalten.
Wärmedämmungen aus Polystyrol, besser bekannt unter dem Namen Styropor, sind offenbar brandgefährlich. Versetzt mit Flammschutzmitteln und oberflächlich geschützt durch eine Putzschicht, gelten Wärmedämmverbundsysteme mit dem Kunststoff zwar als schwer entflammbar. Doch sie sind brennbar, so das Ergebnis eines Brandversuchs.
Energieberater sollen Hausbesitzern helfen, Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Das ist ihre eigentliche Aufgabe, tatsächlich aber verdienen viele ihr Geld auch mit der Planung und Beaufsichtigung von Sanierungsmaßnahmen. Wenn sie also eine Wärmedämmung empfehlen, können sie mehr Geld verdienen als mit der bloßen Beratung. In Deutschland werden meist Komplettlösungen mit Wärmedämmverbundsystemen empfohlen.
Eine massive Backsteinfassade heizt sich über den Tag langsam auf und speichert sie lange. Wenn es abends kälter wird, dann gibt eine solche Wand immer noch Wärme ab und spart so Heizkosten. Die populären Wärmedämmverbundsysteme dagegen erkalten in der Nacht sehr schnell. Ihre Wärme-Speicherfähigkeit ist gering.
Dass die Menschen ihre Häuser nachträglich isolieren, freut Spatzen, Spechte und Stare. Sie bauen sich Nester in den Dämmschichten.
Ein Film von Güven Purtul und Christian Kossin.
Info: Die Reportage
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