Das geschieht, indem du dir auf dein Smartphone kleine Apps herunter lädst, die Mini-Jobs vermitteln. Workhub, Streetspotr und Appjobber sind im Moment die drei populärsten Anbieter von kleinen Aufträgen, die man mit dem Smartphone erledigen kann. Diese Aufgaben bearbeitest du und wenn du sie erledigt hast, kriegst du eine Gutschrift, meinetwegen einen Euro.
Man lädt sich deren App auf das Smartphone, meldet sich bei dem Dienst an und dann sieht man sich selbst auf einer Landkarte als blinkenden Punkt. Dann gibt es kleine Symbole auf der Karte, oder eine Liste – je nach Anbieter. Auf jeden Fall wird einem angezeigt: Da ist ein Job, den du machen könntest. Meinetwegen: Sammele Beispiele zum Thema Energieverschwendung. Auf den klickt man und dann erfährt man mehr über die Aufgabe. Was man tun muss, wie lange Zeit ist und so weiter.
Dazu kannst du ein Foto aufnehmen z.B. von einer bescheuerten Leuchtreklame, oder einen Text schreiben. Meist geht es darum Fotos oder Videos zu machen, Situationen zu beschreiben, Gegenden zu erkunden, die Verkehrsdichte einzuschätzen oder Pizzen oder Burger zu bewerten. Aufträge können auch sein, dass man etwa einen Text korrigiert oder eine Audiodatei abhört und den Text dazu aufschreibt.
Ja, allerdings eben kein Vermögen. Ein Euro für einen erledigten Auftrag ist im Moment der Standrad-Tarif. Und die Auszahlung ist auch nicht immer ganz einfach: Man braucht z.B. bei fast allen Anbietern ein Paypal-Konto, sonst kann man nicht mitmachen.
Die vermitteln die Jobs, die ihnen zum Beispiel Marktforschungsfirmen oder Webseiten übertragen. Marktforscher wollen etwa wissen: Wo findest du Werbung für einen bestimmten Softdrink, die Webseite "Streetartfinder" möchte von mir Graffitis fotografiert haben oder: zeig uns deinen Lieblingsplatz, schick uns davon ein Foto, oder beschreibe ihn. Die sind es, die eigentlich für den Dienst bezahlen.
Es gibt sehr viele Interessenten, aber noch sehr wenige Jobs. Diese Apps wurden alle mehrere zehntausend Mal in Deutschland runter geladen, das Interesse der Smartphone Nutzer ist groß. Die potentiellen Auftraggeber halten sich aber noch zurück. Sie wissen wohl noch nicht so recht, wie man diese Flut an potentiellen Mithelfern sinnvoll beschäftigen soll, wie die Aufgaben aussehen, die man auf diese Weise erledigen lassen kann. Die beste Idee hatte bisher Magazin T3N aus Hannover. Andere Magazine schicken teure Profis los, die schauen in den Zeitschriftenläden, ob ihre Titel gut präsentiert werden. T3N bittet nun Nutzer wie mich, ein Foto von der Auslage in der Buchhandlung um die Ecke zu machen, wo ich sowieso oft bin. So sieht das Magazin für einen Euro: Ist unser Heft dort korrekt ausgelegt? Und ich mache einmal Klick und kriege dafür einen Euro. Das ist eine richtig gute Idee. Wenn noch mehr Firmen den Dreh heraus kriegen, wie sie die Intelligenz der Masse nutzen können, könnte das eine spannende Entwicklung sein. Klar ist aber auch: Als richtiger Job taugt die Handyarbeit nicht, dazu sind die Jobs zu klein und es gibt zu wenig Geld.
Info: Netsurfer
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