Kunsthalle Bremen
Besucher in der Hundertwasser-Ausstellung in der Bremer Kunsthalle
Der Countdown läuft: Nach fünf Monaten geht am Wochenende die Ausstellung "Friedensreich Hundertwasser – Gegen den Strich" in der Kunsthalle Bremen zu Ende. Die Museumsleitung ist mit der Resonanz sehr zufrieden. Wenn sich die Türen am Sonntag um 18 Uhr hinter den letzten Gästen schließen, werden es wohl rund 130.000 Menschen sein, die die Frühwerke des Künstlers betrachtet haben. Margit Ekholt hat sich unter die Last-Minute-Besucher gemischt.
Hundertwasser-Ausstellung geht zu Ende, [3:28]
Video: Hundertwasser mal anders
Einstellungen, Infos und Kommentare
Interview: Christoph Grunenberg über die Hundertwasser-Ausstellung , [10:09]
Ausstellung: Friedensreich Hundertwasser - Kunsthalle Bremen, [3:40]
Christoph Grunenberg, Direktor Kunsthalle Bremen, im Gespräch, [35:08]
Es ist die bisher größte Hundertwasser-Sonderausstellung des 21. Jahrhunderts und zugleich die erste große Ausstellung des neuen Kunsthallen-Direktors Christoph Grunenberg. "Wir zeigen die frühen Hundertwasser-Meisterwerke aus der Zeit von 1949 bis 1970." In der Ausstellung werden über 100 Zeichnungen, Graphiken und Aquarelle sowie großformatige Gemälde präsentiert. Darunter Leihgaben aus aus Frankreich, Österreich und der Schweiz.
Kunsthallen-Leiter Christoph Grunenberg führt durch die Ausstellung
Geboren wurde Friedrich Stowasser am 15. Dezember 1928 in Wien. Den Namen Friedensreich Hundertwasser nahm er mit 21 Jahren an. Zu diesem Künstlernamen kam er durch eine Wortspielerei, da "Sto" in einigen slawischen Sprachen "hundert" bedeutet. Seine ersten Zeichnungen fertigte er bereits mit fünf Jahren an. Als Maler und Zeichner feierte Hundertwasser ab den 50er Jahren erste Erfolge. In den 60er Jahren setzte er diese mit druckgraphischen Kunstwerken fort.
Seine erste Ausstellung hatte Hundertwasser 1952 im Art Club Wien. Es folgten Ausstellungen in Paris, Mailand, München, Japan und den USA. Hundertwasser hat sich seit den 1950er Jahren mit Architektur beschäftigt. Einer natur- und menschengerechteren Architektur galt sein Anliegen. Im Jahre 1980 begann er Häuser zu entwerfen. Außerdem kämpfte er leidenschaftlich für ein Leben in Harmonie und Einklang mit der Natur. Friedensreich Hundertwasser starb am 19. Februar 2000 im Alter von 72 Jahren und hinterließ zahlreiche Bauwerke und Bilder.
Eines haben seine Bilder gemeinsam: Sie sind bunt und frei von geraden Linien. Hundertwasser hasste den geraden Strich. "In ihm wohnt wenig Gott und menschlicher Geist, als vielmehr die gehirnlose Massenameise." Für Hundertwasser war die Farbe (intensiv-rot, indigo-blau, violett, smaragd-grün) das Wesentliche seiner Arbeit. Er verwendete gesättigte Farben, ohne Rücksicht auf das Thema. Die primäre Form in Hundertwassers Gemälden ist die Spirale, als Zeichen seiner Ruhelosigkeit. Er schuf eine Vielzahl von spiralförmigen Bildern
Als Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg führte Hundertwasser 1959 gemeinsam mit Bazon Brock und Herbert Schuldt die Aktion "Die Linie von Hamburg" durch. Über die Dauer von zwei Tagen überzogen sie mit einer kleinen Gruppe von Studenten mit Pinsel und Farbe die Wände des Ateliers 213 in der Hochschule mit einer endlosen Linie. Die nicht angemeldete Aktion erregte den großen Unmut des Rektors und weitete sich zu einem Skandal aus. Infolge des mangelnden Rückhalts für sein Wirken, trat Hundertwasser von seiner Dozentur zurück.
Bis heute gilt "Die Linie von Hamburg" als Geburtsstunde der europäischen Aktionskunst. Die Kunsthalle Bremen inszeniert diese Linie in enger Zusammenarbeit mit Bazon Brock neu. Im Geiste des Originals wird ununterbrochen – mehr als 48 Stunden lang – vor der Eröffnung der Ausstellung am 17. Oktober eine Linie gezogen, die die Große Galerie in der Kunsthalle in eine endlose Spirale verwandelt.
Gespräch mit Bazon Brock - "Denker vom Dienst", [9:22]
Studenten bei der 3-tägigen Kunstaktion "Die Linie" in der Hundertwasser-Ausstellung
Linie des Lebens in der Kunsthalle Bremen, [3:48]
Beitrag von Inken Steen
Kunsthallen-Direktor Christoph Grunenberg bei den Ansichten, [9:35]
Hundertwasser in der Kunsthalle Bremen
Bremer Kunsthalle zeigt Hundertwasser, [4:46]
Die Schauspielerin Hildegard Krekel, bekannt als Tochter von Ekel Alfred aus der Serie "Ein Herz und eine Seele", hat den Audioguide der Hundertwasser-Ausstellung besprochen. Gemeinsam mit Peter Kaempfe, Schauspieler und Mitbegründer der Bremer Shakespeare Company, führt sie die Besucherinnen und Besucher durch das weitgehend unbekannte Frühwerk Friedensreich Hundertwassers. Hildegard Krekel hat sich bereits als Synchron-Sprecherin einen Namen gemacht.
Video: Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen , [3:47]
Audio: Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen, [3:40]
Webseite: Kunsthalle Bremen
Homepage: Friedensreich Hundertwasser
Homepage: Das Hundertwasserhaus
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