Kunstgewerbehaus Scheeßel
Ernst Müller-Scheeßel
Am 24. April 1863 wurde Ernst Müller in Scheeßel geboren, Als Maler machte er sich erst später einen Namen– allerdings ließ er seinen recht belanglosen Namen zwecks besserer iedererkennbarkeit in "Ernst Müller-Scheeßel" ändern. Das Kunstgewerbehaus auf dem Meyerhof, wo die Bilder und Skizzenbücher zu sehen sind, hat der Künstler als einer der Begründer des Heimatvereins selbst mit ins Leben gerufen. Seine Gemälde sind aus heutiger Sicht Reminiszenzen an intakte norddeutsche Landschaften und an ein Landleben, das noch nicht von der Industrialisierung erfasst wurde.
Ausstellung im Kunstgewerbehaus
Scheeßeler Meyerhof
28. April bis 11. August 2013
Öffnungszeiten:
Snnabends 15 bis 18 Uhr,
sonntags 11 bis 13 und 15 bis 18 Uhr.
Als Ernst Müller-Scheeßel um das Jahr 1900 in Bremen und an der Wümme in seine Hauptschaffensphase eintrat, hatte er schon einiges von der Welt gesehen. Er hatte unter anderem acht Jahre lang als Kirchenmaler in Kanada gelebt, und an der legendären Münchner Malschule von Anton Azbe studiert. Seine Motive fand er dann in der Region. 1918 war er Mitbegründer des "Bremer Künstlerbundes".
Ernst Müller-Scheeßels Bilder sind ästhetisch, harmonisch, ja geradezu freundlich und einladend: Verträumte Fachwerkhäuser, blühende Landschaften, Menschen in Trachten. Später auch Industriemotive, aber auch die zeigen das Positive, Fortschrittliche. Ludwig Roselius, unter anderem Erbauer der Bremer Böttcherstraße, mit dessen Schwester Milly der Künstler verheiratet war, charakterisierte die Bilder seines Schwagers so: "Es ist ein heller, freundlicher Geist, der dort wohnt, wo Bilder Müller-Scheeßels hängen. Luft und Licht scheinen von ihnen auszugehen. Eine heitere Ruhe liegt darüber. Mit solchen Bildern mag man gerne leben."
Müller-Scheeßels gelernter "Brotberuf" war die Glasmalerei, aber mit seinen Gemälden und Aquarellen konnte er schon bald als freischaffender Künstler leben und erwies sich als äußerst vielseitig, er hat auch Möbel entworfen und sich als Kulissenmaler für niederdeutsche Theatergruppen betätigt. Die Ausstellung zeigt einen sehenswerten Querschnitt von Müller-Scheeßels Lebenswerk. Mehr als 50 Gemälde und Aquarelle hat der örtliche Heimatverein für diese Ausstellung ausgewählt, rund die Hälfte aus den eigenen Beständen, ergänzt um Leihgaben.
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