Bremer Literaturpreis
Den Bremer Literaturpreis 2009 bekommt der 1948 in Berlin geborene Autor Martin Kluger für seinen Roman "Der Vogel, der spazieren ging". Die Jury sagt: "Kluger gilt als grotesk komödiantischer Schreiber, der mit hohem Sprach- und Stilvermögen begabt und mit allen Wassern der amüsant-ernsthaften Fabulistik gewaschen ist. Das gilt besonders für den in Bremen prämierten Roman, eine temporeiche und mit spritzigem Amüsement geschriebene Familiengeschichte vor dem Hintergrund des dunkel leuchtenden Schicksals der jüdischen Familie Leiser".
Porträt Martin Kluger, [3:58]
Bremer Literaturpreis: Preisverleihung 2009, [1:02]
Martin Kluger: Der Vogel der spazieren ging, Dumont-Verlag
Martin Kluger ist ein Kind jüdischer Eltern, die in den dreißiger Jahren vor den Nazis in die USA fliehen mussten. Auch ihn hat es später immer wieder in alle Welt verschlagen. Mit dem Schreibhandwerk hat er zunächst jenseits des Hochliterarischen begonnen.
Er studierte Anglistik und Linguistik, zunächst in Amerika, dann in Tübingen und Berlin. Danach arbeitete er als Dozent an der Technischen Universität Berlin, betätigte sich als Werbetexter und Übersetzer, schrieb Film- und Fernsehdrehbücher und Hörspiele und wagte sich erst 2002 mit dem viel beachteten, über tausendseitigen Roman "Abwesende Tiere" an die literarische Öffentlichkeit. Dem folgte der historische Roman "Die Gehilfin" und ein gefeierter Erzählungsband "Der Koch, der nicht ganz richtig war".
Mathias Gatza: "Der Schatten der Tiere", Rowohlt-Verlag
Den Förderpreis 2009 bekommt der 45-jährige Berliner Lektor und Verleger Mathias Gatza für seinen Debütroman "Der Schatten der Tiere". Aus der Begründung der Jury: "Ein Roman, der in einer so kunstvollen wie diagnostisch kühlen Sprache von einer Dreiecksbeziehung unter dem Stern von Tod und Wahn erzählt. Dieses kühn konstruierte Buch zieht den Leser in den Sog des Selbstverlustes der Figuren und stellt ihn vor ein literarisches wie kriminalistisches Rätsel."
Der Bremer Literaturpreis
![Logo der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung [Quelle: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung] Logo der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung [Quelle: Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung]](/kultur/rudolfalexanderschroederstiftung100_v-mediateaser.jpg)
Der Literaturpreis der Stadt Bremen wird seit 1954 jährlich verliehen und zählt zu den bedeutendsten Literaturauszeichnungen Deutschlands.
Jetzt läuft
Der kreuzfidele Pessimystiker
Ein Porträt des Schriftstellers Günter Kunert, der mit virtuosem Eigensinn in der Kulturszene beider deutscher Staaten für Furore gesorgt hat. Michael Augustin und Walter Weberzeichnen seine Lebensstationen als Grenzgänger zwischen Ost und West nach. Mehr...
2. Juni, 9:05 Uhr | Nordwestradio
Musikladen
Radio Bremen bringt den Musikladen zum 40. Jubiläum der Sendung in diesem Jahr wieder auf den Schirm. Seit September 2012, wiederholt Radio Bremen TV wöchentlich die Folgen der legendären Sendung mit den Moderatoren Uschi Nerke und Manfred Sexauer. Mehr...
2. Juni, 18:45 Uhr | RB TV
radiobremen.de nun auch mobil
Seit dem 25. Februar 2013 ist der Radio-Bremen-Web-Auftritt unter der Adresse "m.radiobremen.de" auch mobil abrufbar. Mehr...
Der neue Rundfunkbeitrag
Der neue Rundfunkbeitrag löst die Rundfunkgebühr ab. Informationen zum Start 2013 hier. Mehr...
Kultur-Sendungen heute:
22:05 Uhr, Nordwestradio:
Globale Dorfmusik live
23:05 Uhr, Nordwestradio:
Nordwestradio Lounge
Kultur-Podcasts
Kultur-Beiträge hören – wann und wo Sie wollen: Hier werden Ihnen jeweils die neuesten Podcast-Dateien zum direkten Download angeboten. Mehr...
Jetzt auf radiobremen.de
Krise der Gesundheit Nord: SPD fordert Finanzkonzept für städtische Kliniken
Werder Bremen: Sportdirektor plant mit Arnautovic und Elia
Tote Frau im Pflegeheim: Sozialsenatorin fordert mehr Aufmerksamkeit
Neuer Trainer vorgestellt: Robin Dutt: "Werder ist Euphorie pur!"