Rückblick auf das Kinojahr
Film-Jahresrückblick 2012 , [3:46]
Auch ohne großen cineastischen Sachverstand konnte man es ahnen. "Der" Abräumer des Jahres an den Kinokassen war ein französischer Film. "Ziemlich beste Freunde" hat das Rennen um die Ticketschlacht gewonnen. 8,8 Millionen Kinobesucher haben die französische Komödie um einen wohlhabenden Rollstuhlfahrer und seinen recht eigenwilligen Betreuer aus der Pariser Vorstadt bisher gesehen. Auf dem zweiten Platz in der Gunst des Publikums landete der Animationsfilm: "Ice Age 4". Er hatte mit 6,6 Millionen Tickets das Nachsehen.
2012 sind in Deutschland über 100 Millionen Menschen in die Filmtheater gegangen und haben für über 800 Millionen Euro Billetts gekauft. Das meiste Geld floss dabei in die Taschen der amerikanischen Filmindustrie. Die setzte 2012 vermehrt auf Kino-Serien. "Madagascar 3", "American Pie 4" oder noch besser: Die Vampir-Reihe "Breaking Dawn". Hier kam gleich Teil 5 in die Kinos.
Kinoplakat: "Die eiserne Lady"
Aber natürlich gab es auch gute Film-Unikate. Zum Beispiel "Die eiserne Lady" mit Meryl Streep als Margaret Thatcher. Die großartige Schauspielerin erhielt für ihre Rolle als "Iron Lady" den Oscar.
Auch der Schwarz-Weiß-Film "The Artist" bekam eine Oscar-Trophäe. Gesprochen wurde so gut wie kein Wort. Kritiker wie Publikum liebten die amerikanische Produktion mit dem französischen Hauptdarsteller Jean Dujardin. In der Ticket-Rangliste landete "The Artist" allerdings nur auf Platz 40.
Für den deutschen Film war es ein eher schwacher Jahrgang. Nur 360.000 Zuschauer wollten die mit Abstand beste Produktion, das Stasi-Drama "Barbara" von Christian Petzold sehen. Deltlef Bucks "Die Vermessung der Welt", Doris Dörries "Glück" oder Matthias Glasners "Gnade" konnten sich bei den rund 150 heimischen Produktionen nur "unter ferner liefen" platzieren. "Türkisch für Anfänger" hingegen, eine TV-Auskoppelung, lockte 2,4 Millionen Menschen in die Kinos. Und ob Tom Tykwers "Cloud Atlas" auch nur einen Bruchteil seiner 100 Millionen Produktions-Kosten wieder einfahren wird, das steht in den Sternen.
Ein Geheimtipp war "Oh Boy", eine Berliner Geschichte um einen jungen Mann, auf der Suche nach sich selbst.
Stellvertretend für so viele sei an drei Filmschaffende erinnert, die im vegangenen Kinojahr 2012 verstarben. An den Schauspieler und Regisseur Vadim Glowna, den famosen amerikanischen Darsteller Ben Gazzara und den unvergessenen Drehbuchautor Wolfgang Menge, dem das deutsche Fernsehen so viel zu verdanken hat.
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