Die James-Last-Story
1. Deutsches Jazz Festival 1953 - Eine Neuauflage von Bear Family
Anfang der fünrziger Jahre geht Hans Last auf Erfolgskurs. Von 1950 bis 1952 wählen ihn dreimal hintereinander die Leser des Herrenmagazins "Die Gondel" zu Deutschlands bestem Jazzbassisten. 1953 brilliert er beim 1. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt am Main als Mitglied der "German All Stars", neben Max Greger, Günther Fuhlisch, Paul Kuhn und Teddy Paris. Das denkwürdige Konzert ist festgehalten auf einer Telefunken-Schallplatte, über die ein zeitgenössischer Kritiker schrieb: "Ich stehe nicht an zu behaupten, dass es noch nie in Deutschland (und kaum je in Europa) eine Rhythmusgruppe gegeben hat, die so gut war, wie diese hier mit Paul Kuhn, Gerd Hühns, Teddy Paris und Hans Last. (…) Sie swingt wie die erlauchtesten Vorbilder und ist doch pure German."
Zahlreiche Musikerkollegen haben seit dieser Zeit Hans bzw. James Last kennen- und schätzengelernt. Hugo Strasser, Jahrgang 1922, Klarinettist, Bandleader und deutsche Swing-Legende sagt über ihn:
"Der Hansi ist ja ein fabelhafter Kollege und ein dufter Musiker. Und was er alles drauf hat, das ist sowieso unglaublich. So ein riesengrosser Erfolg, wie er hat, den kriegt man nicht geschenkt, der kommt nicht von ungefähr. Da muß man schon was zu bieten haben. Und das ist beim James Last auch heute noch ungebrochen der Fall."
Hugo Strasser über James Last, [1:22]
1955 heiratet Hans Last in Bremen seine erste Ehefrau Waltraud, die Tochter eines Musikerkollegen seines Vaters. Noch im gleichen Jahr schließt er einen Vertrag mit NWDR (später NDR) in Hamburg. Fortan ist er mit grossem Erfolg als Arrangeur tätig, u.a. für die Orchesterleiter Franz Thon, Alfred Hause und Harry Hermann. Er arbeitet zusammen mit bekannten Musikern wie Michael Jary und Helmut Zacharias sowie mit Gesangsstars wie Lale Andersen, Gerhard Wendland, Peter Alexander, Freddy Quinn, Cararina Valente, Margot Eskens, Fred Bertelmann und vielen anderen. Erste Plattenproduktionen bei Polydor machen den Namen Hans Last zunehmend bekannt. Ein Freund und Kollege aus dieser Zeit ist Ladi Geisler, Bert Kaempferts weltberühmter Gitarrist. Im Rückblick erinnert er sich an den damaligen Arrangeur und Orchesterleiter:
"Ich kann nur sagen, für mich und auch für Hansi gab es immer einen gewissen roten Faden. Und dieser rote Faden war Jazz, an dem wir uns orientiert haben – das war das Gute und das Positive, das Kreative bei unserer Arbeit .Er ist also als Arrangeur der fleißigste Mensch, den ich je erlebt habe."
James Last
Mit über 100 Millionen verkauften Tonträgern ist er der erfolgreichste Bandleader der Welt: James Last, der als Hans Last 1929 in Bremen geboren wurde.
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