Porträt
Bedrohliche Flugkörper, tollkühne Hochseilartisten, tote Vögel und wehmütige Engelsgestalten – in den späten Bildern des Malers Franz Radziwill (1895-1983) wimmelt es von rätselhaften Symbolen und versteckten Anspielungen. Aber auch die vertraute Landschaft am Jadebusen malt er auf seine Weise wieder und wieder. Aufgewachsen in Bremen, wird der junge Radziwill zunächst vom Expressionismus der Künstlergruppe "Die Brücke" angeregt und entwickelt Mitte der zwanziger Jahre seine eigene Bildsprache, den "magischen Realismus".
Gespräch mit Franz Radziwill zum 60. Geburtstag 1955, [13:39]
Franz-Radziwill-Gesellschaft
Franz Radziwill lässt sich vom Nationalsozialismus hofieren, wird aber von den braunen Machthabern bald fallen gelassen. "Das größte Wunder ist die Wirklichkeit!", pflegte er zu sagen. Mit dieser Position bleibt er in der "abstrakten" Nachkriegs-Kunstszene ein Außenseiter, der sich mit der Vermietung von Zimmern an Kurgäste über Wasser hält und buchstäblich ums Überleben Stillleben malt. Erst Ende der sechziger Jahre wird Radziwills Bedeutung international erkannt.
Franz Radziwill
Franz Radziwill (1895-1983) ist einer der großen Einzelgänger in der deutschen Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Der in Bremen aufgewachsene Maler ließ sich zunächst vom Expressionismus der "Brücke" anregen und entwickelte in den zwanziger Jahren seine eigene Bildsprache, den "magischen Realismus".
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