Bremer Shakespeare Company
Szene aus Richard III.
Am 1. März hat sich im frisch renovierten Theater am Leibnizplatz in der Bremer Neustadt der Samtvorhang zur Premiere von "Richard III" gehoben. Mehr als ein Jahr lang mussten die Akteure der Bremer Shakespeare Company an anderen Spielstätten spielen, denn das Theater am Leibnizplatz wurde umfassend saniert und umgebaut.
Premiere Richard III. - Gespräch mit Lore Kleinert, [6:11]
Shakespeare Company zurück, [3:57]
Kernstück des frisch hergerichteten Theaters ist das neue Bühnenhaus. Es ist jetzt fast acht Meter hoch und erlaubt eine professionelle Beleuchtung der Bühne sowie einen Bühnenboden für hochziehbare Requisiten. Die Schauspieler freuen sich über ihr neues Domizil. Die Bühne sei ein guter Raum, der Kraft spende, sagt Schauspieler Peter Lüchinger. Neu ist außerdem ein großzügiger Eingang zur Schulstraße. Der Zugang über den Schulhof bleibt aber ebenfalls bestehen.
Außerdem wurden die elektrischen und technischen Anlagen den Sicherheitsvorschriften entsprechend erneuert. Darüber hinaus wurden die Foyers, Garderoben, Probebühnen, Sanitärräume und auch die Theatergaststätte "Falstaff" modernisiert. Die Baukosten beliefen sich auf knapp vier Millionen Euro.
Für die Rückkehr ins sanierte und umgebaute Haus warb die Shakespeare Company in der ganzen Stadt mit dem Slogan "Shakespeare saniert Bremen". Die Irritation sei durchaus beabsichtigt, sagt Geschäftsführerin Renate Heitmann. Seit Bestehen habe die Theatertruppe 39 Millionen Euro mit den Shakespeare-Klassikern umgesetzt, was auch der Stadt zugute komme. Kaum ein anderer Autor dürfte in Bremen jemals so viel Geld eingespielt haben.
Wenige Tage vor der Eröffnung: noch prägen Leitern und Gerüste das Erscheinungsbild des Theaterhauses.
Fenster sind noch zugeklebt ...
... das Bühnenhaus noch eingerüstet
Mit diesem frechen Slogan wirbt die Shakespeare Company in der Stadt.
Das neue Bühnenhaus ist jetzt fast acht Meter hoch und präsentiert sich auch von außen in neuem Gewand.
Die Bühne hat nun eine nagelneue professionelle Beleuchtung bekommen.
Kritischer Blick nach oben: bis zum 1. März soll alles fertig sein.
Neu ist auch der Bühnenboden mit einer Vorrichtung für hochziehbare Bühnenbilder.
Noch beherrschen Leitern das Bild, doch ...
... ab dem 1. März sollen hier wieder rund 300 Zuschauer Platz nehmen.
Seit 1983 besteht die Bremer Shakespeare Company. Seit nunmehr 25 Jahren haben sie ihre Spielstätte in der ehemaligen Schulaula am Leibnizplatz. Bis zum Beginn der Umbauarbeiten im November 2011 war an dem Gebäude kaum etwas erneuert worden. Der Umbau war nötig geworden, weil diverse Sicherheitsstandards nicht mehr erfüllt wurden. Den größten Anteil der Umbaukosten in Höhe von knapp vier Millionen Euro zahlt das Land Bremen über das Kulturressort und die landeseigene Immobiliengesellschaft. Damalige Überlegungen, das Theater an einem anderen Standort neu aufzubauen, waren verworfen worden, weil das teurer geworden wäre.
Wiedereröffnung: Theater am Leibnizplatz, [3:30]
Begehung saniertes Theater der Shakespeare Company, [11:17]
Beitrag von Margit Ekholt
Richard III. als Figur der Bremer Shakespeare Company , [5:21]
Gespräch mit Peter Lüchinger
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