Deutschland-Studie
Wie denken wir Deutschen eigentlich über unser Land und über uns selbst? Was sind typisch deutsche Tugenden oder auch Untugenden? Und gibt es überhaupt den typischen Deutschen? Nein, sagt eine aktuelle Studie: "Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit, Ordnung, Zuverlässigkeit sind den Deutschen wichtig, aber sie verstecken sich dahinter und bauen sich eine Art zweite Identität auf."
Deutsche identifizieren sich mit ihrer Heimatregion
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet eine große Brauerei die Studie in Auftrag gegeben hat. Eines der unerschütterlichsten Klischees des Deutschseins ist schließlich hartnäckig der hohe Bierkonsum. Aber es gibt noch eine Vielzahl weiterer deutscher Stereotypen: Fleiß, Pünktlichkeit, Ordnung, Zuverlässigkeit. Die Studie des Marktforschungsunternehmen Rheingold kommt zu dem Ergebnis, dass 90 Prozent der Deutschen diese Tugenden für typisch deutsch halten. Rheingold-Mitarbeiter Rainer Pfuhler meint: "Diese Tugenden sind den Deutschen wichtig, aber sie verstecken sich dahinter und bauen sich eine Art zweite Identität auf."
Kurios: Jede dritte Deutsche hält sich für typisch deutsch. Ein weiteres Drittel meint genau das Gegenteil und schätzt sich als überhaupt nicht deutsch ein. Und das restliche Drittel möchte weder das eine noch das andere sein. Den typischen Deutschen gibt es nicht, meint Pfuhler. Es gebe eine Vielfalt unterschiedlicher Haltungen zur Nation. "Da entwickelt sich ein ganz anderes, ein vielfältiges Deutschland, abseits von jedem Klischee."
Außerdem kommt die Studie zu dem Schluss, dass eine tiefe Verwurzelung der Menschen in ihre Region und Heimat festzustellen sei. So identifizieren sich Bayern mehr mit der bayrischen Kultur als mit der allgemeinen deutschen Kultur. Für die Studie wurden mehr als 1.000 Personen zu ihrem Deutschland-Bild befragt. Auch die Uni Bremen war beteiligt. Hier entstanden die Fragebögen, die die Teilnehmer ausfüllen mussten.
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