Chronik zu den Ereignissen in Bremen im Mai 1933. Im Pressetext zur Erstsendung im Jahr 1983 heißt es zu der Serie "Bremen im Jahre 1933": "( ) In einer Montage aus Originaldokumenten, Zeitungen, Zeitschriften, Flugblättern, Staatsarchivakten und Augenzeugenberichten soll in monatlicher Folge der Versuch unternommen werden, Tendenzen und Stimmungen im Bremen des ersten Jahres nationalsozialistischer Herrschaft hörbar nachzuvollziehen."
Diese Folge beginnt mit den offiziellen Feierlichkeiten in Bremen zum 1. Mai, dem "Tag der nationalen Arbeit". Zum 10. Mai wurde auch in Bremen die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich an der "Verbrennung unsittlicher und undeutscher Bücher" zu beteiligen. Der Empfang des neuen Reichsstatthalters für Bremen und Oldenburg, Carl Röver, im Festsaal des Rathauses am 13. Mai ist mit Originaltönen dokumentiert. Immer wieder geht es um Razzien, Festnahmen, Selbst- und Zwangsauflösungen und um Beitritte zu NS-Organisationen. Die Chronik macht den Prozess der Gleichschaltung des öffentlichen Lebens in Bremen nachvollziehbar.