24. August 2012, 20:34 Uhr
Ausgrabungen in Bremen
Bremer Archäologen haben die Überreste eines Pulverturms aus der frühen Neuzeit entdeckt. Der Standort in der heutigen Überseestadt war bislang unbekannt. Bei den Bauarbeiten für ein Varieté-Theater am Weser Tower kamen Reste des Turms zum Vorschein. Für Angreifer war der 40 Meter hohe Turm eine Warnung.
Die Archäologen legen die Reste des Wehrturmes frei.
Von ihm aus konnte mit Kanonen auf feindliche Schiffe geschossen werden. Da das Fundament halb in die Weser hinein ragte, lassen sich auch Rückschlüsse auf den früheren Verlauf des Flusses ziehen. "Das ist ein großartiger Fund", sagte Dieter Bischop von der Landesarchäologie. Er habe nicht gedacht, dass dieser Turm gefunden würde. Jeder, der im späten Mittelalter Bremen besuchte, habe diesen – auch Bräutigam genannten – Turm gekannt. So ein Wahrzeichen zu entdecken, sei etwas Besonderes.
Bremen: Archäologen finden Überreste eines Pulverturms, [3:11]
Gebaut wurde der "Bräutigam" zwischen 1525 und 1534. Seine Mauern waren knapp fünf Meter dick, achteckig und ihn krönte – den erhaltenen Stadtansichten nach – ein spitzes kegelförmiges Dach. Seinen Namen erhielt er in Anlehnung an die große Bastion "Braut" auf dem Teerhof. Allen Angreifern konnte der Turm mehr als 100 Jahre lang standhalten. Gute Dienste leistete er zum Beispiel in den Konfessionskriegen, als Bremen im Jahre 1547 von den kaiserlichen Truppen belagert wurde und 12.000 Soldaten die Stadt bedrängten. Erst als ein Blitz einschlug, explodierte der Turm samt sechs Tonnen eingelagerten Pulvers. Die Archäologen wollen ihre Fundstücke, darunter auch Kanonenkugeln, Knochen und Keramikscherben, später der Öffentlichkeit präsentieren.
Bildergalerie:
Ausgrabung des Wehrturms in der Überseestadt
Sensationsfund: Festungsturm "Bräutigam" entdeckt , [2:38]
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