15. Juni 2012, 11:36 Uhr
Bundesweite Studie
Die meisten armen Jugendlichen und jungen Menschen gibt es in Bremerhaven. Dort sind knapp 23 Prozent aller 15 bis 27-Jährigen von Armut bedroht. Das geht aus einer Untersuchung der Bundesarbeitsgemeinschaft "Katholische Jugendsozialarbeit" hervor. Dafür wurden Daten von rund 13 Millionen jungen Menschen in Deutschland untersucht.
Von Armut bedroht wären viele Familien, wenn nur der Mann arbeiten würde.
In ganz Deutschland sind jede vierte junge Frau und jeder fünfte junge Mann von Armut bedroht. Demnach haben etwa 80.000 junge Leute den Anschluss an Schule, Job und Freunde völlig verloren. Sie lebten von ihren Familien oder Freunden oder seien in Schwarzarbeit und Kriminalität abgerutscht. Untersucht wurde auch soziale Armut. Dabei geht es nicht nur ums Geld sondern auch um mangelnde soziale Kontakte. Gründe hierfür sind fehlende Schulabschlüsse und Ausbildungen sowie so genannte Billigjobs ohne Perspektiven.
Um nicht in die Armut abzurutschen, gehen immer mehr Frauen in Bremen einer Beschäftigung nach. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Instituts für Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen im Auftrag der Arbeitnehmerkammer. Nach Angaben von Wissenschaftlerin Irene Dingeldey ist der Anteil der Familien, in denen nur ein Verdiener für den Lebensunterhalt sorgt, seit 1996 von 35 Prozent auf aktuell rund 21 Prozent zurückgegangen. Das klassische Ernährermodell, mit dem Mann als alleinigem Versorger, sei ein Auslaufmodell, sagte Dingeldey. Nach ihren Erkenntnissen sind in Bremen Familien, in denen beide Elternteile arbeiten, kaum von Armut betroffen. Alleinerziehende und Arbeitslose haben dagegen ein hohes Armutsrisiko.
Papa als Alleinverdiener - ein Armutsrisiko?, [5:43]
Dossier: Armenhaus Bremen
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