24. November 2012, 11:16 Uhr
Internationales Gedenken
Auf das Problem der Gewalt gegen Frauen haben am Sonntag weltweit zahlreiche Aktionen aufmerksam gemacht. Ins Leben gerufen wurde der Internationale Gedenktag vor 13 Jahren von den Vereinten Nationen, um das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Immer wieder erfahren Frauen auch im eigenen Zuhause Gewalt.
In Bremen richtete sich der Fokus in diesem Jahr auf die Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen. Eine repräsentative Studie der Uni Bielefeld kommt zu dem Ergebnis, dass behinderte Frauen und Mädchen deutlich häufiger Opfer sind. Sie werden körperlich misshandelt, erleben sexuelle Übergriffe und andere Formen von Gewalt. Das betrifft die Familie, aber auch Behinderteneinrichtungen.
"Alarmierend" nennt Bremens Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe diese Zahlen. Sie fordert gezielte Angebote für diese Frauen. Sie sollen dabei helfen, dass die Frauen sich besser schützen und wehren können. Am Dienstag befasst sich eine Fachtagung in der Bremischen Bürgerschaft mit diesem Thema.
Hier das ganze Interview mit der Bremer Landesfrauenbeauftragten
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