25. Juli 2012, 17:31 Uhr
Streit beendet
Der World Wide Fund For Nature (WWF) hat sich mit dem Bremer Journalisten Wilfried Huismann außergerichtlich über dessen "Schwarzbuch WWF" geeinigt. Mehrere Textstellen werden in der nächsten Auflage geändert. Huismann prangert in seinem Buch die Zusammenarbeit der Naturschutzorganisation mit der Industrie an.
Im Kern bleibe er bei seinen Aussagen, sagte Autor Wilfried Huismann zu Radio Bremen. Er kritisiere weiter, dass der WWF mit dem Gentechnik-Riesen Monsanto zusammenarbeitet. Um Palmöl zu gewinnen, vernichte der Konzern Regenwälder. Dabei kämen tausende Orang-Utans ums Leben, so Huismann. Eine Zusammenarbeit mit einem solchen Unternehmen gehöre sich nicht für eine Naturschutzorganisation.
Schwarzbuch WWF bleibt im Handel
Der WWF erklärte, der Autor neige zu Polemik und Übertreibungen. Die Organisation werde die Neuauflage des Buches aber als dessen Meinungsäußerung akzeptieren. Auch die bisherigen Auflagen dürfen nach Verlagsangaben unverändert weiter verkauft werden. Das Landgericht Köln hatte dem WWF und dem Autoren eine außergerichtliche Einigung nahegelegt.
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