14. Mai 2013, 6:40 Uhr
Wendemanöver auf Autobahn
Zwei Jahre und zehn Monate Haft – dazu ein lebenslanges Fahrverbot in Deutschland – dieses Urteil verhängte das Amtsgericht Syke über einen 47-jährigen Mann aus Lettland. Er war mit seinem Sattelzug am Neujahrsabend 2013 falsch auf die Autobahn 1 bei Stuhr gefahren und hatte dann gewendet. Dadurch kam es zu zahlreichen Unfällen mit insgesamt zwei Toten und acht Verletzten.
Der Verursacher dieses Unfalls konnte erst 26 Kilometer später von der Polizei gestoppt werden. Vor Gericht sagte der 47-Jährige aus, er habe nichts bemerkt.
Die Richter sahen die Vorwürfe des "fahrlässigen Totschlags" und der "fahrlässigen Körperverletzung" als erwiesen an. Der angeklagte Lastwagenfahrer hatte sich vor Gericht zerknirscht und geständig gezeigt. Er habe einen nicht wieder gutzumachenden Fehler begangen, sagte der Angeklagte bei Prozessbeginn. Auch vor dem Urteilsspruch entschuldigte er sich noch einmal für seine Tat.
Zwei bis drei Flasche Wodka habe der Mann in der Silvesternacht auf einem Autohof in Stuhr bei Bremen geleert, sagte ein Gerichtssprecher. Am nächsten Abend wollte er dann nach Hamburg fahren. Als er seinen Fahrfehler bemerkte und den Sattelzug wenden wollte, stand dieser plötzlich quer und blockierte alle Spuren der Autobahn. Ein 26-Jähriger krachte mit seinem Auto in den Lastwagen. Er und seine 20 Jahre alte Beifahrerin waren sofort tot. Weitere Autos fuhren in die Unfallstelle. Insgesamt wurden acht weitere Menschen verletzt. Nach Angaben der Richter hatte der Lastwagenfahrer 2,8 Promille Alkohol im Blut. Er will den Unfall nicht bemerkt haben und setzte seine Fahrt in Richtung Hamburg fort. Die Polizei konnte ihn erst 26 Kilometer hinter der Unfallstelle stoppen.
Die Staatsanwaltschaft lag mit ihrer Forderung nach einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und einem dreijährigen Führerscheinentzug nur geringfügig über dem Urteil, die Anwälte des Lastwagenfahrers wollten eine Bewährungsstrafe für ihren Mandanten. Sie können das Urteil nun noch in einer Berufungsverhandlung anfechten.
Gefängnisstrafe für Falschfahrer, [1:30]
Lastwagenfahrer wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
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