22. Mai 2013, 16:30 Uhr
Opfer in der Weser ertränkt
Wegen des Todes eines 49-Jährigen in der Weser sind zwei Männer zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Verden sprach die beiden Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags beziehungsweise versuchten Mordes schuldig. Damit blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf elf und neun Jahre Haft plädiert hatte.
Die beiden sollen einen 49-Jährigen nach einem gemeinsamen Zechgelage zusammengeschlagen und den Bewusstlosen schließlich in die Weser geworfen haben. Dort ertrank der Schwerverletzte. Die beiden Angeklagten mussten sich vor dem Landgericht Verden wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten. Der Vorsitzende Richter begründete sein Urteil damit, dass das spätere Opfer beide Angeklagte vor und während der Schlägerei mit Frauengeschichten provoziert und so ihre Wut immer wieder entfacht habe. Alle drei Männer seien zum Zeitpunkt der Handgreiflichkeiten massiv alkoholisiert gewesen.
Als das Opfer bewusstlos am Boden lag, hätten sich beide Angeklagte entschlossen, ihren Kumpel wegzuschaffen. Sie fuhren den Mann in einem Fahrradanhänger quer durch Nienburg und ließen ihn danach in der Weser liegen. Die Angeklagten hätten zumindest in Kauf genommen, dass ihr Bekannter dort sterben würde, sagte der Richter. Damit hätten sie verhindern wollen, dass durch ihre erneute Alkoholtat Bewährungsstrafen aus vorherigen Gerichtsverfahren in Gefängnisstrafen umgewandelt würden.
Das Gericht wertete den Anteil der beiden Angeklagten an der Tat gleich. Beide Männer wurden zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Nach gut zwei Jahren Gefängnis sollen sie den Rest der Zeit in einer Entziehungsanstalt absitzen.
tagesschau.de
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