13. Mai 2013, 17:50 Uhr
Mordprozess in Verden
Im Mordprozess um einen in die Weser geworfenen Mann hat die Staatsanwaltschaft Verden neun und elf Jahre Haft für die beiden Angeklagten gefordert. Sie beantragte vor dem Landgericht Verden wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags eine Freiheitsstrafe von elf Jahren für einen 36-Jährigen.
Für den zweiten Angeklagten (44 Jahre) forderte sie neun Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Mordes. Der Mann hatte im Gegensatz zu dem jüngeren Angeklagten ein Geständnis abgelegt, eine Tötungsabsicht jedoch bestritten. Der 44-Jährige hatte zugegeben, im betrunkenen Zustand das Opfer verprügelt und zur Weser gebracht zu haben. Der alkoholisierte 49-Jährige sei dort von selbst ins Wasser gefallen, lautete die Version des Angeklagten. Sein Verteidiger erklärte, dass sein Mandant nur für die Körperverletzung mit Todesfolge zu verurteilen sei. Einen konkreten Strafantrag stellte er nicht.
Auch der Verteidiger des 36-Jährigen beantragte keine konkrete Strafe, erklärte in seinem Plädoyer aber, dass die Tatbeteiligung seines Mandanten zweifelhaft sei. Für beide Männer beantragte die Staatsanwältin, sie in einer Entziehungsklinik unterzubringen. Die beiden Angeklagten aus Nienburg müssen sich seit Ende Februar vor Gericht verantworten. Laut Anklage sollen sie im September 2012 in Nienburg ihren 49-jährigen Kumpel bewusstlos geschlagen und in die Weser geworfen haben. Der Mann ertrank.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten vertuschen wollten, dass sie ihren Kumpel zuvor schwer misshandelt hatten. Die Männer hatten den Bewusstlosen auf einen Fahrradanhänger gelegt und ihn drei Kilometer quer durch Nienburg geschoben, bevor sie ihn dort in den Fluss warfen. Ein Angler fand später den leblosen Körper. Das Urteil soll am 22. Mai 2013 verkündet werden.
tagesschau.de
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