22. Mai 2013, 19:33 Uhr
Bezahlbare Unterkünfte
Der Bremer Baupolitiker Jürgen Pohlmann (SPD) hat Fehler in der bremischen Wohnungspolitik eingestanden. Im Radio-Bremen-Regionalmagazin "buten un binnen" sagte Pohlmann, in den vergangen Jahren seien zu wenig günstige Wohnungen entstanden. Jetzt müssten bezahlbare Wohnungen "nachgeliefert" werden, so der Bürgerschaftsabgeordnete weiter.
Studenten, die in Bremen eine Wohnung suchen, haben es nicht leicht.
Gerade für Studierende und Menschen mit geringen Einkommen sei in der Vergangenheit in Bremen nicht genügend Wohnraum geschaffen worden, so Pohlmann. Der Politiker zeigte sich überrascht, dass die Stadt Grundstücke in der Nähe des Universitätsgeländes billig an einen privaten Wohnheimbetreiber verkauft hat, statt an das Bremer Studentenwerk. Künftig dürfe es nicht nur nach dem Höchstpreisgebot gehen, so Pohlamnn.
Das Deutsche Studentenwerk hatte bei seiner Jahrestagung in Bremen erklärt, für das kommende Wintersemester sei ein bundesweiter Engpass an bezahlbarem Wohnraum für Studierende zu erwarten. Im Rahmen der Expertentagung wurden deshalb 660 Millionen Euro Zuschuss von Bund und Ländern gefordert. Für Bremen wären rund 19 Millionen Euro nötig, um genügend Unterkünfte für die Studenten zu schaffen.
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Jeder dritte Studienanfänger zieht laut einer Studie des Deutschen Studentenwerkes zunächst in ein Wohnheim. Außerdem gab es noch nie so viele Studienanfänger wie jetzt. Ein Trend, der nach Einschätzung der rund 60 Studentenwerke in Deutschland in den kommenden Jahren anhalten wird.
Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, hält es für einen Fehler, wenn Bund und Länder Studienplätze schaffen, nicht aber den dazugehörigen Wohnraum. Dann müssten Studierende teure Wohnungen mieten und dafür zusätzlich Geld verdienen. Darunter leide das Studium, viele hielten die Doppelbelastung nicht durch, so Meyer auf der Heyde: "Die Rechnung bezahlen wir in einigen Jahren, wenn nicht genügend qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen", so der Generalsekretär.
Mit 660 Millionen Euro öffentlichem Zuschuss könnten bundesweit 25.000 neue Wohnheimplätze entstehen, 600 davon in Bremen. Hier stehen aktuell 250 Studierende für einen Platz auf der Warteliste. In Bremerhaven gibt es hingegen ausreichend Unterkünfte.
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