14. Mai 2013, 17:43 Uhr
18-Jähriger in Flammen
Bei einer Tochterfirma der Bremer Nehlsen-Gruppe in Wiefels (Landkreis Friesland) soll ein 17-Jähriger Auszubildender einen Azubi-Kollegen gefesselt und angezündet haben. Das 18 Jahre alte Opfer konnte sich befreien und erlitt nur leichte Verbrennungen, teilte die Polizei in Wilhelmshaven mit. Wie Vernehmung des Opfers und des mutmaßlichen Täters ergeben hat, war zwischen beiden ein Streit eskaliert.
Laut Unternehmens-Sprecher wurden die an dem Vorfall beteiligten Auszubildenden beurlaubt.
Er habe plötzlich von den Füßen bis zum Bauch in Flammen gestanden, sagte das Opfer bei einer von seinem Arbeitgeber organisierten Pressekonferenz in Bremen. Er habe sich befreien und die brennende Hose abstreifen können. Dabei habe er leichte Verbrennungen an den Beinen und eine Wunde an der Hand erlitten, berichtete der angehende Berufskraftfahrer.
Der Vorfall hatte sich am 10. Mai 2013 ereignet. Der junge Mann zeigte sie aber erst drei Tage später auf Drängen des Unternehmens bei der Polizei an. Der Haupttäter und zwei andere Lehrlinge seien beurlaubt worden, sagte der Pressesprecher des Abfallentsorgungsunternehmens Nehlsen, Michael Drost. "Für uns ist das kein Kleinjungenstreich." Über weitergehende Konsequenzen werde nach den Ermittlungen der Polizei entschieden. Die könnten bis zur Kündigung reichen. "Es kann nicht angehen, dass so etwas passiert", sgate Drost.
Als die vier Auszubildenden während einer Pause der Spätschicht alleine in der Werkstatt gewesen seien, habe der 17-Jährige begonnen, ihn mit Kabelbindern an einem Lastwagen zu fixieren, berichtete das Opfer. Das habe er noch für einen Scherz gehalten. Dann sei der Bremsenreiniger ins Spiel gekommen: "Da bin ich in Panik geraten", so der 18-Jährige. Plötzlich habe seine Hose in Flammen gestanden. Er sei anschließend nicht sofort zur Polizei gegangen, weil er seine Kollegen nicht verpfeifen wollte, sagte der Auszubildende, der von seiner Mutter begleitet wurde. Sie und ihr Mann seien von der Tat geschockt. "Wir können uns das nicht erklären", sagte die Frau. Streit oder Mobbing habe es in der Gruppe zuvor nicht gegeben, so der 18-Jährige. "Er war ein guter Kumpel von mir", sagte er über den jungen Mann, der ihn in Brand gesteckt hatte.
Azubi zündet Kollegen an, [2:36]
tagesschau.de
EU hebt Waffenembargo gegen Syrien auf
buten un binnen um 6
Bauer erwarten Einbußen bei der Spargel-Ernte +++ Bremerhaven setzt Änderungen im Baugesetz um +++ Senioren-Tischtennis-Teams kämpfen in Bremen um EM-Titel
buten un binnen um 6 vom 27. Mai
Wetter
Nebel, 8,7° C
Mehr...
Verkehr
Folgende Störungen sind uns gemeldet: A1, A270. Mehr...
Zu Lande, zu Wasser, in der Luft
Meldungen zu aktuellen Themen rund um den Bahn-, Flug und Straßenverkehr in der Region Bremen/Bremerhaven. Mehr...
Unsere Nachrichten Bei Twitter, Facebook & Co.
Sie finden Radio-Bremen-Nachrichten nicht nur hier auf radiobremen.de, sondern auch bei Twitter, Facebook, Google Plus und Youtube. Hier eine Übersicht. Mehr...
Rückschau: 90 Tage Nachrichten
Rubriken
Jetzt läuft
Nächste Nachrichtensendungen
| 05:03 Uhr | Bremen Eins |
buten un binnen
buten un binnen ist das journalistische Magazin aus der Region und für die Region.
Mo. - So., 19:30 - 20 Uhr | RB TV
buten un binnen um 6 ist die Kompaktausgabe des Magazins.
Mo. - Fr., 18 - 18:10 Uhr | RBTV Mehr...
radiobremen.de nun auch mobil
Seit dem 25. Februar 2013 ist der Radio-Bremen-Web-Auftritt unter der Adresse "m.radiobremen.de" auch mobil abrufbar. 40 Prozent der Bundesbürger haben inzwischen ein Smartphone oder Tablet und über die Hälfte der Internetnutzer greifen mobil auf das Web zu. Aus diesem Grund war es ein Gebot der Stunde, unseren Online-Auftritt diesen veränderten Nutzungsgewohnheiten anzupassen und eine mobile Version an den Start zu bringen. Mehr...
Suche
Durchsuchen Sie den Bereich Nachrichten nach Ihrem Stichwort:
Jetzt auf radiobremen.de
Werder Bremen: Neuer Trainer Dutt wird heute vorgestellt
Streit um Beratungsstelle: SPD-Fraktionschef will Rat und Tat-Zentrum erhalten
Gesetzesinitiative aus Bremerhaven: Hauseigentümer müssen Schrottimmobilien abreißen
Böhrnsens Türkei-Reise: "Wichtig, sich mal sehen zu lassen"